Zur Autonomie der Hochschulen

„Die EU-Kommission hätte ungezählte Möglichkeiten, die korrupte Fidesz-Regierung zu sanktionieren. Ungarische Studenten an Auslandsstudien zu hindern gehört nicht zu den probaten Mitteln, um die Hochschulautonomie sicherzustellen.“

5 Antworten auf “Zur Autonomie der Hochschulen

  1. Diese Stiftungen, die die Orban-Regierung überall eingerichtet hat, sind nun einmal ein Problem, wenn es um die Sicherheit von EU-Mitteln geht.

    Die Kontrolle der zweckgemäßen Verwendung von EU-Steuergeldern muss gewährleistet sein.

    Auslandsstudien von ungarischen Studenten sollte man natürlich fördern, aber wenn diese Fördergelder in falsche Kanäle zu versickern drohen und z.B. die Tochter eines Papas mit guter Vernetzung gratis Urlaub machen kann, muss eine verantwortungsbewußte EU-Behörde genau draufschauen.

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  2. ” verantwortungbewußte EU- Behörde” gibt es gar nicht. Bildung ist Ländersache ubriegens. In Deutschland sogar in doppeltem Hinsicht.
    Auf der Unin gibt es mehr Buchstabensexualitat Lehrkräfte als Lehrkräfte für Pharma

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    1. Über das Geld der EU, also die Steuergelder der EU-Bürger, muss die EU-Kommission wachen.
      Will ein Staat EU-Zuschüsse, muss er auch die Voraussetzungen für die korrekte Verwendung der EU-Mittel erfüllen.
      Die von der Orban-Regierung installierten Stiftungen erfüllen diese Voraussetzungen nicht.
      Bildung ist so lange Ländersache, solange das Land auch allein für deren Finanzierung aufkommt.

      Wie souverän ist den eine Regierung, die ihren Lehrern nur dann einen angemessenen Lohn bezahlen will, wenn andere (die EU) dafür bezahlt?

      Da werden Milliarden ungarische Steuergelder ausgegeben, damit ein Ungar eine ausländische Firma übernehmen kann, aber für eine anständige Bezahlung der Lehrer hat die Orban-Regierung kein Geld.

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