Weniger Tanken bitte!

„In dieser angespannten Lage müssen wir statt Panikkäufen solidarisch miteinander umgehen.“

3 Antworten auf “Weniger Tanken bitte!

  1. Bei portfolio.hu fassen sie es so zusammen:
    Die Regierung hatte unvernünftig gehandelt und nun sollen die Bürger Vernunft zeigen.

    Wenn der Tank halbvoll ist und ein Bürger an einer Tankstelle vorbeifährt – warum sollte er nicht volltanken?
    Schon am nächsten Tag könnte das Preisdiktat für ihn fallen und er müsste dann sehr viel mehr bezahlen.
    Aufforderungen wie die von Ratatics deuten an, dass es zu Engpässen kommen könnte und er vielleicht bald kein Benzin mehr bekommt.
    Und was bedeutet eigentlich “unbedingt nötig”?

    1. Es wird doch deswegen mehr als in anderen Ländern getankt, weil es den Ungarn noch bezahlbar ist, aber den Leuten anderswo nicht mehr. Sie plädieren dafür, alles muß so teuer gemacht werden, daß die Nachfrage auf das Angebot sinkt, wie es der Markt von selber regeln würde? Aber Ihre SPD wurde (und blieb lange) davon groß, daß sie das ablehnte.

      1. So sind nun einmal die Marktgesetze:
        Niedrige Preise führen zu hoher Nachfrage.
        Sinkende Nachfrage führt zu sinkenden Preisen.

        Wie erreicht man eine sinkende Nachfrage, damit der Preisanstieg also die Inflation endet?

        In Deutschland halten wir die Soziale Marktwirtschaft hoch. Der Staat stemmt sich nicht – z.B. mit Preisdiktaten oder staatlicher Einmischung in Lohnverhandlungen – gegen den Markt, sondern federt soziale Härten ab. Das Prinzip der Freiheit auf dem Markt wird mit dem des sozialen Ausgleich verbunden.
        Dies ist ein großer Unterschied zur Staatswirtschaft, bei der der Staat stark in den Markt eingreift, um die Marktgesetze auszuhebeln, wie z.B. Verstaatlichung, Preisdiktate, Nationalisierung von Wirtschaftszweigen, Eingriffe in die Tarifautonomie. Wohin dies dann führt, lehrt die Geschichte.

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