Unreifer Wohnungsmarkt?
„Der Wohnungsmarkt der Hauptstadt ist noch nicht so weit, um massenweise Neubauwohnungen zu Quadratmeterpreisen um 1,6-1,7 Mio. Forint (4.-4.500 Euro) zu verkaufen.“
„Der Wohnungsmarkt der Hauptstadt ist noch nicht so weit, um massenweise Neubauwohnungen zu Quadratmeterpreisen um 1,6-1,7 Mio. Forint (4.-4.500 Euro) zu verkaufen.“
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Das hat mit unreife nix zu tun. Es geht um soziale Schieflage. Bei einem Nettogehalt von ca. 1000 € müsste ein ungarischer Lehrer nur 4 Monate arbeiten, um einen qm kaufen zu können. Wie lustig ist denn das? Das Leben ist in Budapest ist doch gratis!
Der Mann hat damit unfreiwillig zugegeben, wie abgehoben die Immobilienentwickler längst sind. Die betuchte Klientel aus dem Ausland hat die Preise über Jahre in die Höhe getrieben.
Es wird eine zentrumsnahe Nachfrage bleiben und die Quadratmeterpreise werden hoch bleiben.
Gegen das Problem wurden inzwischen Konzepte entworfen, zum Beispiel: Aufbau von Wohnungen auf Supermärkten. Vor allem für ältere Menschen ist das praktisch, weil sie nicht weit zum Einkaufen laufen müssen. Zunächst klingt diese Maßnahme ungemütlich, ist aber gar nicht so schlecht und wirkt entlastend auf den Wohnungsmarkt. Aus dem Stadtteil Stuttgarts (aus dem ich komme) ist so ein Beispiel zu finden und es sieht sehr wohnlich aus. Alle sind zufrieden. Über dem Supermarkt sind 3 Stockwerke entstanden.
Um die Quadratmeterpreise zu stoppen wird wohl nur der Bau in die Höhe bleiben.