Professor über Inflationsdruck

„Die Menschen in Ungarn und allen östlichen EU-Mitgliedstaaten müssen wegen der geringeren Einkommen weitaus mehr für Lebensmittel und Wohnkosten aufbringen. Die radikale Verteuerung dieser beiden Positionen erzeugt deshalb einen erheblich größeren Inflationsdruck, als im Westen.“

7 Antworten auf “Professor über Inflationsdruck

  1. Die Wohnkosten sind aber in Deutschland um ein Vielfaches höher, und Einkommen haben sehr viele (immer mehr Leute) wenig oder gar nicht. Die Lage ist in Deutschland, wo Energiepreise explodieren und Strom und Heizung zunehmend ausfallen, schlimmer. Viele Firmen mußten in letzter Zeit schon deswegen schließen.

    1. Das Zitat ist naturgemäß gestrafft, der Prof. meinte, im Osten Europas wird ein größerer Teil der Einkommen für Essen und Wohnen eingesetzt, als im Westen.
      Schlimm genug, dass selbst im “reichen” Westen immer mehr Menschen in eine Existenzkrise geraten.

      1. Ja.
        Bod hat damit recht.
        Im “reichen Westen” gilt dies für die niedrigen Einkommensklassen ebenso.
        Hinzu kommen für diese in D dann auch noch hohe Mietkosten.

        Daher ist es auch erforderlich, dass der Staat gezielt unterstützt und nicht mit der Gießkanne auch diejenigen mit Steuermittel fördert, die die Inflation verkraften können.
        Die Orban Regierung subventioniert einen SUV fahrenden Villenbesitzer faktisch mit so viel Steuergeldern, wie ein Dutzend Familien in ihren Wohnungen.

  2. Mehr Geld muss jetzt der ungarische Staat für Lehrer und Sozialberufe bereitstellen. Sonst können sie den Laden bald dicht machen. Natürlich sind Ungarn mehr betroffen als Deutsche. Wenn man die Dinge ins Verhältnis setzt, dann ist ein Liter Kraftstoff fürs Auto in Ungarn auch heute noch mehr als doppelt so teuer für die Ungarn wie für Deutsche. Auch 480 Ft sind sehr viel ,wenn man einen Stundenlohn Brutto von 6-7 € hat. Vor allem für die Landbevölkerung, die vielleicht pendelt oder täglich mehrere 10 km fährt. Die Arbeit könne sich bald nicht mehr lohnen.

      1. Klar ist sie “gewollt” oder zumindest für den Machterhalt hingenommen worden.
        Die Orban Regierung hatte schon vor dem Krieg und vor den Sanktionen mit der Gießkanne subventioniert. Und dann auch noch bei steigenden Preisen die Nachfrage zusätzlich mit schuldenfinanzierten Wahlgeschenken angetrieben.

        Die Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland wird nun auch zu einer höheren Inflation führen – der Effekt dürfte aber im Null-Komma-Bereich liegen.

        1. Das mit der Gießkanne Subventionieren
          können Sie gerade bestens in der BRD beobachten.

          Darüber klagen nicht nur Sahra Wagenknecht oder Alice Weidel. Aber da geht es vordergründig nur ums Geld. Diese deutsche Regierung scheint die dümmste aller Zeiten zu sein – die Grundlagen wurden allerdings von Merkel gelegt. Das Niveau sinkt beständig, so wie es von Sozialismus-affinen Gesellschaften zu erwarten war. Da geht es um die ganz große Gießkanne in Form von Indoktrination durch Propaganda. Ein linkes Spezialgebiet.

          Es geht auch um die dumme Abhängigkeit zu Russlands Rohstoffen und Energien. Es geht ebenso um die Umwandlung einer Gesellschaft im Sinne der gentechnischen, neu-grünen Ideologie. Obendrauf als Sahnehäubchen die ekligen Transhumanismus-Ideen eines Harari. Die ideologische Gießkanne bilden globale Konzern-Mächte , die die EU in die Vereinigten Staaten von Europa überführen wollen, damit sie dort im Zentrum der Macht (Brüssel) ihren Scheiß effektiv zur Geltung bringen.

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