Levente Magyar zu der Afghanistan-Krise

„Der Westen lernt nicht. Nach Libyen, Irak und Syrien hinterlässt er nun auch in Afghanistan Trümmer, Hunderttausende Tote, ein politisches Chaos, eine Terrorherrschaft von Extremisten und Millionen auf der Flucht.“

5 Antworten auf “Levente Magyar zu der Afghanistan-Krise

  1. Na ja – von Herrn Magyar kann er schließlich auch nicht viel lernen – mehr als Sprüche klopfen, hat er schließlich nicht zu bieten.
    Vor allem richtet sich sein Kritik auch indirekt auf die ungarischen Soldaten, die in Afghanistan zusammen mit den NATO-Partnern ihren Dienst taten.

    Nein. So leicht kann sich das ungarische Außenministerium nicht aus der Mitverantwortung stehlen, denn es war beteiligt.
    Nun mit dem Finger auf “den Westen” zu zeigen, ist schlicht erbärmlich.

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  2. Zum Glück die 90 ungarische Nato- Soldaten Namen schon in 2013zuruck aus ihrem Stützpunkt. Seitdem war, wenn ich richtig gelesen habe 9 Soldat, immer nach einigen Monaten Dienst abwechselnd in Afghanistan.
    Sie sind schon ca 2 Monate alle zurück.

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      1. Also gerade kam in den Nachrichten, dass beim Feuergefecht heute früh am Kabuler Flughafen keine deutschen Soldaten verletzt wurden – scheinen also doch noch welche dort zu sein.

        Die USA hatten 2001 den Bündnisfall ausgerufen, da konnte sich doch schlecht ein NATO-Mitgliedsland der Operation entziehen, wenn aus Brüssel der Marschbefehl kommt. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass einige Länder keine große Lust hatten, da mitzumachen. Andere wieder waren mit vorauseilendem Gehorsam dabei (wobei Deutschland meines Erachtens nicht in die zweite Kategorie fällt).

        Wie es scheint, Herr Hatzig, wären Sie einverstanden gewesen, wenn bei diesem Befehl die Ungarn den Einsatz verweigert hätten. Wenn aber in der EU die Ungarn einer Sache nicht zustimmen, obwohl da ja jedes Land frei entscheiden kann, dann ist Ihnen das auch nicht recht. Schon irgendwie paradox.

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        1. Der Abzug der deutschen Soldaten war vollzogen. Die deutschen Soldaten, die jetzt die Evakuierung absichern sollen, wurden erst vor wenigen Tagen nach Kabul geflogen.

          2001 hatten sich die Niederlande, Portugal und Belgien gegen die Feststellung des Bündnisfalls ausgesprochen – Ungarn nicht.

          Wenn die ungarische Regierung nun aber so tut, als wäre sie unbeteiligt und “der Western” schuld, dann tut sie dem Ansehen Ungarns keinen guten Dienst.

          Ich bin auch mal gespannt, wie sich Herr Magyar beim aktuell eskalierenden Streit zwischen Litauen und China positionieren wird.
          Wohl auch gar nicht.
          Wenn dann die EU reagiert, macht die ungarische Regierung zwar schweigend mit, aber anschließenden wird Herr Magyar dann “den Westen” für die schrecklichen Folgen verantwortlich machen wollen.

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