Kritik an Gyurcsány

„Wie kann ein Ex-Ministerpräsident eine glaubwürdige Alternative zu Orbán darstellen, in dessen Amtszeit Polizisten ohne Erkennungsmarken unschuldige Menschen zu Boden rissen, schlugen und traten?“

33 Antworten auf “Kritik an Gyurcsány

  1. Als im letzten ungarischen Wahlkampf der gemeinsame Kandidat der Oppositionsparteien Marky-Zay Péter einen rassistischen Witz im Internet erzählte, erregte sich niemand im Westen. Es passte nicht ins Konzept der Mainstream-Medien, denn Marki-Zay war Hoffnungsträger in Brüssel und Berlin.
    https://www.youtube.com/watch?v=pUlIAlx7Im0
    „Nun, da ist ein süßer Witz. Den kennen Sie sicher, Stevie Wonder und eben Ray Charles kennen ihn auch. Laut Witz wird Stevie Wonder in einem Interview gefragt, wie es ist, blind zu sein? Er sagt: es ist immer noch besser blind zu sein, als ein N*g*r zu sein.“ (leicht verkürzt übersetzt)

      1. Na, solchen Schwachsinn müssen Sie erst mal ihren Leuten von der Cancel-Culture erzählen. Selbst die werden Sie für dämlich erklären. Aber lassen Sie das die Leser entscheiden.

        Den Witz hat Marki-Zay erzählt, um Jobbik-Wähler zu imponieren oder zu unterhalten. Alleine schon die Verwendung des Begriffs N*g*r wird fast überall in Europa unmittelbar sanktioniert. Er hätte das so nicht stehen gelassen, wenn Abschreckung seine Absicht gewesen wäre.

              1. Man kann an der Sprache und Betonung erkennen, dass dies kein abschreckendes Beispiel sein soll. Der Witz ist zwar fast leidenschaftslos vorgetragen, ab so jemand wie Hatzig kann kein Ungarisch und erkennt auch keine Feinheiten in der Sprache.
                Übrigens: Bezogen auf das obige Zitat hier wird klar, dass auch Marki-Zay den Gyurcsány für einen üblen Burschen hält. Wie konnte Marki-Zay dann versuchen, mit Gyurcsány zu regieren?
                Sind Sie, Hatzig, ein Gyurcsány-Verteidiger? Wie so immer gehen Sie gar nicht auf das obige Zitat ein.

                1. Zu einer Diskussion gehört nun einmal, dass man auf Beiträge eingeht, auf die man antwortet.

                  Gyurcsány ist Vergangenheit. Warum sollte man sich mit ihm noch befassen?

                  Fidesz hatte durch die Verfassungsänderungen und die “Medienpolitik” dafür gesorgt, dass Marki-Zay die Anhänger von Gyurcsány benötigte.

                  Was man in der aktuellen Krise erkennen kann, sind reichlich Parallelen zu 2009. 😉
                  Orban kann bald Gyurcsány zitieren.

                  1. Ich ergänze diesen Disput mit einem Link, der alles sagt:
                    Selbst telex klagt gegen DK, die Partei von Dobrev und Gyurcsány. Auf der Oberfläche schwimmt die Stasitochter Dobrev, darunter der Hai Gyurcsány, der jederzeit zuschnappen kann. Gyurcány wird noch lange mitmischen.

                    https://24.hu/belfold/2022/08/02/telex-per-dk-ivanyi-allamfojeloles/?fbclid=IwAR2X5ev3sN3o4GpbupksKVjFVaftTaLkAkEgmvo63p23e9S5Eoy3yy4b83k

                    Dass diese Partei DK, die allein Familieninteressen folgt, sogar so weit geht, dass sie für nix eine unabhängige Online-Zeitung verklagt, sagt alles.
                    Es gibt in Ungarn noch genügend Altkommunisten sowie blinde und hasserfüllte DK- Fans.

    1. https://www.atv.hu/belfold/20220218/politikai-elemzo-marki-zay-peter-sajat-kampanyara-is-onveszelyes
      atv.hu als ORBANKRITISCHER SENDER schreibt:
      Der gemeinsame Premierministerkandidat der Opposition machte in einem seiner Live-Videos einen Witz über Blindheit. … Der Chef der Republikon-Stiftung glaubt, dass diese Fälle dem Urteil … nicht schaden, ein anderer Politologe erklärte jedoch, dass Péter Márki-Zay mit seinen beleidigenden Äußerungen Wähler abschrecken könne.
      Der Ungarische Landesverband der Blinden und Sehbehinderten reagierte auf die Äußerungen… Wir haben auch die Mitarbeiter von Péter Márki-Zay in dem Fall kontaktiert, aber sie haben uns nicht geantwortet.

      Interessant, dass atv hier nicht darauf kommt, dass MZP auch Afrikaner beleidigt. Wer würde einen solchen Witz in aller Öffentlichkeit in A oder D erzählen? Und wenn, wer würde sagen: hier ist ein goldiger / niedlicher Witz, ….

      Alex will manipulieren! Ungarisch kann er nicht!

  2. Ministerpräsident F. Gyurcsány 2006 (Balatonöszödi Beszéd/Lügenrede)
    „…Wir haben keine große Wahl. Weil wir es verf*ckt haben. Nicht ein bisschen, sondern sehr. Sowas Beklopptes, was wir getan haben, hat sich in Europa noch kein einziges Land erlaubt. Man kann es erklären. Es ist offensichtlich, dass wir in den letzten anderthalb bis zwei Jahren durchweg gelogen haben. Es war uns klar, dass das, was wir sagen, nicht wahr ist. Wir sind so weit über die Möglichkeiten des Landes hinausgegangen, wie wir uns das vorher nicht vorstellen konnten, dass die gemeinsame Regierung der Ungarischen Sozialistischen Partei und der Liberalen dies jemals tun würde. Ansonsten haben wir vier Jahre lang nichts gemacht. Nichts. Ich kann keine einzige Regierungsmaßnahme nennen, worauf wir stolz sein könnten, ….

      1. Sie sind nicht nur ein Ekel, sondern auch dümmer als die Polizei erlaubt!

        Gyurcsány war schon weit vor der Finanzkriese von 2008/9 in der tiefen Scheiße und mit seiner Politik gescheitert. Der dumme Westen aber blieb ihm wohl gesonnen. Da ich damals vor Ort auf den Straßen in Budapest war, kann ich nur bestätigen, dass die Schergen dieser linksliberalen Politiker die Menschen blutig prügelten, die Gyurcsánys Rücktritt forderten.
        Ihre Beiträge sind der Beweis für miese Propaganda. Vor nichts machen Sie halt. Wo wären denn in den letzten Jahren vergleichbare Straßenkämpfe wie unter den Linksliberalen in 2006 ?? Gyurcsány ist unter den selbsternannten Ungarn-Fachleuten fast unbekannt.
        Hier nur ein Film von vielen über den heißen Herbst von 2006.

        https://www.youtube.com/watch?v=wwLwOcYdgmk

        1. Tja – und doch drängen sich die Parallelen ziemlich auf:
          Eine Krise offenbart die Fehler der Regierung.
          Um die Macht zu erhalten, hat man in Kauf genommen, dass sich die Probleme für Ungarn potenzieren.
          Und all die Versprechen vor der Wahl gelten nun nichts mehr.
          Angefangen hatte es mit den Lehrern, die die Orban Regierung dazu brachte, mit ihren berechtigten Forderungen bis nach der Wahl zu warten. Die sind nun wirklich die gef***ten. Denn deren Lohnerhöhungen sollen gerade die bezahlen, mit denen Fidesz sich verkracht hat: die EU.
          Und darüber sind wir nun mittlerweile weeeeeit hinaus.

          Übrigens ändert ihr unflätiges Geschrei daran auch nichts.

          1. Na dann warte Sie mal auf den kommenden Winter und 2023 in Deutschland. In den Niederlanden rumort es schon. Jedes Land der EU hat seine eigenen Probleme, aber die EU-Politik ist ein ganz besonderes, was sich in der Fehlkonsturktion des Euros offenbart.

            1. Nun machen Politiker und Medien auf Dramatik.
              Und natürlich sind die Menschen nicht darüber begeistert, dass sie höhere Preise bezahlen müssen.

              Aber wenn man es ruhig und sachlich betrachtet, dann geht es eben nicht um kalte Wohnungen und über Monate stillgelegte Fabriken.

              Die Inflation wiederum lässt sich durch ein gebremstes Wirtschaftswachstum oder eine Rezession einfangen. Genau darauf zielen Leitzinserhöhungen letztlich ab.

    1. Fakt ist, dass auch der Schreiberling die Aussage dieses “Witzes” nicht versteht:
      Stevie Wonder oder Ray Charles, wenn sie in einem Interview gefragt werden: “Wie ist es, blind zu sein? Er sagt, es ist besser, als ein Schwarzer zu sein”.

      Muss ich es wirklich erklären?

      Vielleicht mal zunächst eine Hilfestellung:
      Ein blinder Schwarzer – für ihn ist ein Leben als Blinder immer noch leichter als ein Leben als Schwarzer.
      Und noch eine zeitliche Einordnung: Die beiden Genannten erlebten noch den Rassismus gegen Schwarze in den USA.

      1. Beweisen Sie, dass MZP den Witz als abschreckendes Beispiel in aller Öffentlichkeit präsentierte!
        Beleidigung ist sein Stilmittel. Die Ungarn wissen es. Das Ergebnis ist bekannt. 54% Fidesz.
        “Im Dunkel gehaltene Pilze mit Jauche gefüttert!”

  3. https://www.atv.hu/belfold/20220218/politikai-elemzo-marki-zay-peter-sajat-kampanyara-is-onveszelyes
    atv.hu als ORBANKRITISCHER SENDER schreibt:
    Der gemeinsame Premierministerkandidat der Opposition machte in einem seiner Live-Videos einen Witz über Blindheit. … Der Chef der Republikon-Stiftung glaubt, dass diese Fälle dem Urteil … nicht schaden, ein anderer Politologe erklärte jedoch, dass Péter Márki-Zay mit seinen beleidigenden Äußerungen Wähler abschrecken könne.
    Der Ungarische Landesverband der Blinden und Sehbehinderten reagierte auf die Äußerungen… Wir haben auch die Mitarbeiter von Péter Márki-Zay in dem Fall kontaktiert, aber sie haben uns nicht geantwortet.

    Interessant, dass atv hier nicht darauf kommt, dass MZP auch Afrikaner beleidigt. Wer würde einen solchen Witz in aller Öffentlichkeit in A oder D erzählen? Und wenn, wer würde sagen: hier ist ein goldiger / niedlicher Witz, ….

    1. Wirklich erstaunlich.
      Nun ist es also auch noch ein Witz gegen Blinde.

      Also nun erkläre ich den Witz eben doch einmal:
      Da sagt also ein blinder Farbiger, dass seine Hautfarbe schlimmer sei als seine Blindheit.
      Damit bringt er zum Ausdruck, wie sehr Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe unter Rassismus gelitten hatten.
      Rassismus ist also noch schlimmer als Blindheit.

      Und dies ist die einfache Erklärung, denn man könnte nun auch noch auf Blindheit und Hautfarbe näher eingehen.

      Man könnte dann auch noch auf die von Fidesz geschürte Furcht vor Migranten – vor allem mit anderer Hautfarbe – eingehen. 🙂

      1. Sie brauchen als Ahnungsloser nix erklären. Sie können keinen Piep Ungarisch und behaupten das Blaue vom Himmel. Für sich können Sie den Witz interpretieren wie Sie wollen.

        Wenn Sie die ungarischen Reaktionen von verschiedenen politischen Seiten dazu lesen, merken Sie, das sie, wie peinlich das ganze war und ist. MZP hat sich danach weggeduckt.
        “Der Ungarische Landesverband der Blinden und Sehbehinderten reagierte auf die Äußerungen… Wir haben auch die Mitarbeiter von Péter Márki-Zay in dem Fall kontaktiert, aber sie haben uns nicht geantwortet.” (regierungskritischer TV-Sender atv)

        1. Sie mögen Ungarisch verstehen, aber den Witz verstehen sie dennoch nicht. 😉

          Zweijährige verstehen schon Ungarisch – unser D R möchte ihnen dafür sicherlich gleich einen Doktortitel verleihen. 😀
          Dann bekommt unser D R wohl auch so einen überreicht. 😉

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