Kritik an der EU

„Wann wäre es zeitgemäßer, an die Goldene Bulle zu erinnern, als heute, da Ungarn in der EU um die Respektierung seines Rechts auf nationalen Widerspruch kämpfen muss?“

4 Antworten auf “Kritik an der EU

  1. Und wieder dieses Gerede vom Kämpfen.
    Es gibt nichts zu kämpfen in einer Union, in der jedes Mitglied freiwillig beigetreten ist.

    Wo ist denn das Recht der großen Mehrheit gegenüber einer kleinen Minderheit, die gemeinsame Entscheidungen blockiert?

    Mit dem Beitritt zur EU tritt man eben auch einen Teil seiner nationalen Rechte ab, denn man wird Teil etwas größerem.

    1. Diese Bevormundung und Unterwerfung läßt sich Ungarn eben nicht gefallen, zu Recht nicht. Sie zwingen es nicht in die Knie unter das immer schlimmere Tyrannenregime in Brüssel (jetzt ist schon ein Verbot von Spaghetti und Pizzerien angekündigt, neben der üblichen Gelderpressung). Dort dreht man mittlerweile im Machtwahn und Unterdrückungswahn, aber als US-Marionetten, durch, und stürzt Europa in den Ruin.

      1. Orban hat Ungarn in eine Abhängigkeit von Russland gebracht und freut sich, wenn Putin ihm Kernbrennstäbe für das AKW verkauft.
        Auf der anderen Seite kniet die Orban-Regierung nun vor der EU-Kommission und erlässt auf die Schnelle ein Gesetz nach dem anderen, um die Kommission milde zu stimmen, damit die dringenst benötigten EU-Gelder fließen.
        Orban ist nur verbal der große Souverän – und selbst seine Äußerungen hört man mittlerweile nur noch in Ungarn, denn im Ausland nimmt man ihn gar nicht mehr wahr. In Deutschland liest man dann mittlerweile achselzuckend: “Orban war dagegen.”

  2. Welche Auswüchse dieses Nationale und Völkische nehmen kann, zeigt sich doch auch an China und dem verbissenen Festhalten am schon lange verlorenen Taiwan, das eigentlich noch nie Teil der Volksrepublik war.
    Diese verbohrten Nationalisten würden dafür sogar ihr Volk in einen Krieg schicken.

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