Kanzleramtsminister Gergely Gulyás über das Oppositionsbündnis

„Dieses Oppositionsbündnis bringt nicht einmal die Mindestvoraussetzungen zum Regieren mit. Das sind keine Demokraten. Viktor Orbán hat mit dem Fidesz nicht nur Wahlen gewonnen, sondern auch verloren. Dann aber rief er regelmäßig die Gegner an und gratulierte ihnen. Solch ein Verhalten erwarten Sie von den Linken vergebens.“

8 Antworten auf “Kanzleramtsminister Gergely Gulyás über das Oppositionsbündnis

  1. Wer seine politischen Gegner anfeindet und sie abfällig als “die Linken” tituliert, hat offensichtlich Ungarn gespaltenen.
    Hier Fidesz – dort “die Linken”.
    Dies kann sich Fidesz nach 12 Jahren an die Fahne heften.

    Ähnliches hat Fidesz in der EU auch geschafft:
    Hier Fidesz – dort die große Mehrheit.

    1. Also die halbe ungarische Bevölkerung.
      Und für die spricht Fidesz eben nun einmal nicht.
      Im Gegenteil: Fidesz “spricht” gegen sie.

      Nach 12 Jahren Orban ist das Land gespalten.
      Und auch noch von den EU-Partner isoliert.

  2. Es ist amüsant.
    Der Herr Harzig lag mit seinen Einschätzungen zu Ungarn regelmäßig völlig daneben. Das hindert ihn aber nicht daran, anstatt sich mit den Realitäten (Wahlergebnis) abzufinden, mit den ungarischen Wählern zu hadern, die seiner Meinung nach alles falsch machen.
    Die Mehrheit der Ungarn, als auch vieler deutschsprachiger Einwanderer in Ungarn, sind froh über die Wiederwahl Orbans, der, anders als viele Deutsche, nicht gegen Russland Krieg führen will. Schon Waffenlieferungen an die Ukraine bedeuten de facto Kriegseintritt. Das weiss sogar der deutsche Bundeskanzler. Orban zieht nicht in den Krieg. Deshalb brauchen die Ungarn nicht “hungern” oder “frieren” für den “Frieden”. Danke Herr Orban!

    1. Ja – mal sehen, wie das nächstes Jahr aussehen wird.

      Fidesz hatte nun nochmal alles in Rennen geworfen um die eigene Macht zu erhalten, dabei aber die Zukunft des Landes belastet.
      Es ist ganz gut, dass nun nicht ein anderer den Karren aus dem Dreck ziehen muss, sondern Orban selbst mit den angehäuften Problemen konfrontiert wird.

      Es ist zudem auch Quatsch, dass Waffenlieferungen einen Kriegseintritt bedeuten würde, denn die EU liefert schon Waffen – und meines Wissens ist Ungarn noch Teil der EU. Mir wäre neu, dass die EU oder einer der ungarischen V4-Partner sich offiziell mit Russland im Krieg befinden.

      Was Sie immer noch nicht erkannt haben, ist die Isolation, in die Orban sein Land geführt hat und weiter führt.
      Er entfernt sich immer weiter von den Partnern – nun sogar den V4-Partner – und hofft doch wirklich noch immer, es könnte bald mit seiner Kungelei mit Putin so weitergehen, wie zuvor.

      Wenn man sein Land in Konflikte mit den Partnern treibt, die zu Mittelkürzungen führen

      1. Diese Argumentationskette deckt sich 1 : 1 mit der Propaganda der vereinigten ungarischen Verlierer- Opposition, deren Wahlsieg u.a. Herr Harzig vorhersagte. Die Ungarn sind da schlauer.
        Zudem liefert “die EU” keine Waffen. Allenfalls sind einige der waffenliefernden NATO-Länder auch in der EU. Schlimm genug.

Schreibe einen Kommentar