Gergely Gulyás über den Krieg

„Sie können Prognosen anstellen, wie Sie wollen. Es hängt alles davon ab, wann der Krieg zu Ende ist, der uns monatlich mit Hunderten Milliarden belastet.“

35 Antworten auf “Gergely Gulyás über den Krieg

  1. “Es ist bedrückend, dass man den Krieg nicht verhindert hat
    Vor einem russischen Angriff auf die Ukraine habe ich im Buch ausdrücklich gewarnt. Ich schrieb: Wenn die Ukraine weiterhin in die Nato getrieben wird – und das ist amerikanische Politik – wenn das geschieht, dann kann es einen Krieg an den Ostgrenzen Europas geben, da wo er jetzt auch stattfindet, nämlich an den Ostgrenzen in erster Linie der Ukraine. Das haben amerikanische Fachleute – insbesondere der heutige Geheimdienst-Chef von Präsident Biden – ja ausdrücklich im Jahr 2019 geschrieben. Und ich finde es bedrückend, dass man es hat kommen sehen und es nicht verhindert hat…” Klaus von Dohnányi

    https://www.infosperber.ch/politik/klaus-von-dohnanyi-ich-habe-vor-dem-krieg-gewarnt/?fbclid=IwAR1rADD3ePLaIFsZT_dOTIJorsdHRcdqYJrEV9kkwZfy3bDzCRFY8PrRu-k

    Aber auch hier treiben dunkle Gestalten aus dem Linksliberalen Fußvolk den Krieg weiter voran!

    1. Wie WSJ Wall Street Journal herausbekommen hatte, Selenskij hat Scholz in München mit Rückwand der USA abgekanzlert. Scholz hat nach dem Putin Gespräch Selenskij ein Friedrnsplan vorgelegt.
      Es wollte Krieg . Die USA und Selendskij.

      1. Ja natürlich, und die miesen im deutschen Blödelfunk wollen es nicht einsehen. Man eiert herum und hetzt in den Krieg!
        Hier ein Video des vielleicht momentan intelligentesten Deutschen:
        Prof. Chirstian Rieck, Ökonom und Spieltheoretiker.
        Wer nicht sehen will, welche Rolle Amerika spielt und welche Europa, dass wir unterschiedlichste Interessen haben, sollte eines Besseren belehrt werden.

        https://www.youtube.com/watch?v=FadI-k2JALI
        (Prof Rieck kommt hier leider erst in der zweiten Hälfte auf den Punkt)

      2. Der Krieg findet nicht in Russland statt.
        Russland hat den Angriffskrieg begonnen.

        Alles andere ist Gelaber von Leuten, die dies zu rechtfertigen versuchen.

        Aber eines ist richtig:
        Russland hat den Krieg begonnen und am Ende wird Russland als Verlierer dastehen.

        1. Norwegen und Frankreich haben einen Angriffskrieg gegen Libyen geführt, die Clinton hat dafür gesorgt. Wann wird endlich Norwegen der Prozess gemacht? Diese haben den Angriffskrieg begonnen. Dabei sahen sich F und N nicht mal bedroht. Wann stellt Russland wieder Raketen in Cuba auf und wann werden die USA dann zuschlagen?

          1. Norwegen den Prozess machen? Das geht ja schon mal gar nicht, denn das würde den Ölpreis noch weiter in die Höhe treiben und unser D R müsste noch mehr für sein Benzin bezahlen.
            Undenkbar, dass D R dann vielleicht sogar eingeschränkt würde und nicht mehr Volltanken könnte. 😉 😀

          1. In einer Welt. in der Soros-Leute alles kaufen oder beeinflussen durch NGOs und gekaufte Medien (der Spiegel), wo Regime-Change an der Tagesordnung ist und zur moralischen Pflicht hochstilisiert werden, nimmt der Westen die eigenen Verbrechen nicht mehr wahr. Also nochmal: Wann wird der Überfall auf Libyen gesühnt und wann werden Frankreich und Norwegen ….

  2. Hunderten Milliarden!
    Die sollten die dunkle Gestalten bezahlen. Sie wollten und wollen den Krieg. Nieder mit Selenskyj! Sie haben alles dahingetrieben. Nieder mit Biden und der amerikanischen Rüstungsindustrie, die nun profitiert. Nieder mit vd Leyen und ihrer pharmazeutischen Giftspritze.

  3. Eigentlich muss man gerade von einem Kanzleramtsminister erwarten, dass er Prognosen anstellt, um sich auf alle möglichen Entwicklungen einstellen zu können.
    Von einer Regierung muss man auch erwarten, dass sie Planungen für eine weitere Zuspitzung der Krise trifft.
    Der Krieg wird nicht so schnell enden und bei Putin muss man damit rechnen, dass er auch die Gaslieferungen einstellt.

    1. Sie können getrost erwarten, dass die Regierung mit Prognosen arbeitet (die natürlich NICHT der Kanzleramtsminister erstellt). Gerade wurde das aktualisierte Konvergenzprogramm an Brüssel mitgeteilt, da zeigt sich Budapest eher optimistisch. Gulyás wollte die Betonung halt auf den Umstand legen, dass der Krieg alle in Europa sehr teuer zu stehen kommt.

      1. Ich hoffe doch, dass er dann auch Prognosen für eine weitere Verschärfung des Konflikts erstellt.
        Dass ein Krieg in Europa alle etwas kosten wird, ist wohl jedem Bürger klar.
        Es wird darauf ankommen, die Schwächsten in der Gesellschaft vor den Auswirkungen zu schützen.

        Lieferengpässe entstehen schon allein durch den Wegfall der Produktion in der Ukraine, was dann z.B. die Zahl der U-Bahnen in Budapest reduziert oder auch zu Produktionsstopps in der Automobilindustrie führt.

        Da ist es dann eben gut, wenn die Regierung Prognosen für jedes denkbare Szenario erstellt.
        Denn richtig teuer wird es für zahlreiche Staaten, wenn Russland eben doch den Gashahn zudreht. Darauf muss man dann eben auch vorbereitet sein, um damit bestmöglich umgehen zu können.

          1. Nun – die aktuelle Diskussion in Deutschland wirkt oft schon fast wie eine Aufforderung an Putin, die Gaslieferungen einzustellen.

            Eben ganz nach dem Motto:
            Wenn du uns so richtig hart treffen willst, dann musst du uns nur das Gas abdrehen.

            Bei seinem lautstarken Bemühen die Bundesregierung von Sanktionen von Energieimporten abzubringen, bringt BASF-Vorstandschef Brudermüller Putin noch auf die Idee, die Lieferungen zu stoppen.

        1. Es ist nicht unser Krieg.
          Es gibt bedauerlicherweise Weise ein Krieg zwischen Ukraine und d Russland.
          Nach Bericht von WSJ über Scholz u nd SelinKij in München auf Drängeln und Rücken deckend der USA hat der Tanzkomiker die politis che, diplomatische Lösung zurückgewiesen u d den Krieg gewählt.

          1. Es wird nichts nutzen, sich wie kleine Kinder die Augen zuzuhalten.

            Es zeigt sich eben, dass diese kleinstaatliche Denkweise letztlich nur dazu führt, dass ein Land zum Spielball wird und sich eben nicht vor den Auswirkungen einer internationalen Krise schützen kann.
            Die Orban-Regierung steckt den Kopf in den Sand und hofft, dass es nicht schlimmer kommt.
            Dies zeigt sich doch auch an der Verlängerung der Preisdiktate, was eher hilf- und ratlos wirkt.

    1. Auch der Papst hat sich nicht wählen lassen, um anschließend den Kopf in den Sand zu stecken.
      Manche Politiker verschließen eben lieber die Augen vor unliebsamen Entwicklungen, statt sich ihnen zu stellen.
      Gerade von einer Regierung muss man erwarten, dass sie sich ständig die Frage stellt: “Sollte es so kommen, wie können wir dann darauf reagieren?”

      “Prognose” = Vorhersage einer künftigen Entwicklung

      Planvolles Handeln ohne Prognosen ist nicht möglich.

        1. Ach – und ein Abgeordneter wird dann etwa nicht in geheimen Wahlen bestimmt?
          Von Bildung reden und dann … 😉 😀

          Es wird übrigens niemand dazu gezwungen hohe, mit Verantwortung und Macht verbundene Ämter anzunehmen.

          Gulyás könnte auch Brot verkaufen und Jorge Mario Bergoglio in Turin in der Konditorei der Familie arbeiten.

  4. Es zahlt sich eben am Ende nicht aus, wenn man sich in die Abhängigkeit von Regimen begibt, die einen eigentlich nur für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren versucht.
    Orban hatte die EU zum Gegner und Putin zum Freund hochstilisiert. Nun fällt es ihm auf die Füße und die Ungarn sind am Ende die Leidtragenden.

      1. Wie?!
        Nun ist die EU also plötzlich nicht mehr das Soros-gesteuerte imperiale Unterdrückungsmonster der Linken, gegen das die heldenhafte Orban-Regierung Kämpfe bestehen muss.

        Im Zusammenhang mit Putin und dem chinesischen Regime bediente sich der Fidesz jedenfalls nicht der gleichen Kriegsrethorik wie gegenüber der EU.

    1. “Orban hatte die EU zum Gegner und Putin zum Freund hochstilisiert.”
      Ihren Beschiss können Sie woanders abladen.
      Die EU ist unserer Lebensraum, und da gibt es viel zu ändern. Es gibt aber keine Verträge, die einen EU-Staat vorgeben., was die meisten EU-Staaten so sehen. Putin hat den Orbán respektiert, weil er eigenständige Positionen vertritt. Freundschaftlich war dagegen das Verhältnis Putin-Schröder.
      Ungarn hätte sich weniger aus der russischen Richtung versorgen lassen sollen. Genauso gilt das für D, hat aber aufgrund seiner Grröße und seines Zugangs zu Seehäfen andere Optionen.

      1. Oh ja.
        Denn im Gegensatz zu der kleinen Minderheit am rechten Rand, die nichts zustande bringt, gewinnen aktuell überall die “Linksgrünen” die Wahlen (mal abgesehen von Ungarn).

        “Mit dem Fall von Jansa – und dem ausgebliebenen Erfolg der rechten Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in Frankreich – ist Orban in der europäischen Politik isolierter denn je. ”
        https://www.sueddeutsche.de/politik/wahlen-slowenien-vor-mitte-links-koalition-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220424-99-26535

    1. Ja – da muss man schließlich darauf antworten.

      Am Ende standen die Nationalsozialisten eben auch allein da. Da half auch das völkische Gerede nichts mehr.
      Diejenigen, die sich einbilden für ein ganzes Volk zu sprechen, zeigen ja schon dabei ihre völlige Selbstüberschätzung und reißen dann letztlich alle ins Elend, wenn nur genügend Volksfanatiker ihnen folgen.
      Die Russen – oder zumindest das korrupte russische Netzwerk – folgt
      z.Z. Möchtegernzar Putin.

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