Fidesz zur EP-Debatte

„Das Europäische Parlament will keine Vereinbarung mit Ungarn erzielen, sondern es erpressen, weil es nicht akzeptieren kann, dass das ungarische Volk zum vierten Mal in diesem Frühjahr Nein zur ungarischen Linken und zu den Brüsseler Belehrungen gesagt und eine rechte, national-konservative Regierung gewählt hat.“

7 Antworten auf “Fidesz zur EP-Debatte

  1. Das Gejammer all der Fidesz-Abgeordneten darüber, wie ungerecht doch die bösen Linken seien, wird den Ungarn nicht helfen, wenn sie auf EU-Mittel verzichten müssen.
    Man muss es doch mal sehr deutlich sagen:
    Fidesz hat es verbo…t, wenn Ungarn weniger Geld aus den EU-Töpfen erhält.

    Es gehört zu guter Politikführung solche Kürzungen zu vermeiden, die nun Ungarn drohen.
    Wer immer nur verbal austeilt, wird am Ende mit negativen Konsequenzen zu rechnen haben. Das weiß schon ein Kleinkind.

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      1. Die Politik von Fidesz hat dazu geführt, dass Ungarn noch immer auf die Mittel aus dem Corona-Fond wartet und nun Kürzungen von EU-Fördermittel drohen.
        Dies hat negative Auswirkungen auf den Wechselkurs des Forint und auf die Inflation.
        Leidtragende dieser schlicht und einfach schlechten Politik der Orban Regierung sind die ungarischen Bürger.

        Gute Politik vertritt die eigene Meinung und auch die Interessen der eigenen Bürger.
        Eine so hohe Inflation wie in Ungarn liegt sicherlich nicht im Interesse der Bürger.
        In Deutschland jammert man über 8% Preissteigerung.
        Im Land der Orban-Regierung ist die Inflation wie hoch?

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        1. In der BRD sind wir gerade am Beginn einer gigantischen Welle der Betriebsschließungen – wie nirgendwo anders. Firmen bekommen keine akzeptablen Stromverträge mehr. Die liegen teilweise über dem 10fachen ihrer bisherigen Ausgaben für Strom.

          Es geht darum, Orbán wegzuputschen. Das Wahlergebnis vom April wurde in Brüssel nicht akzeptiert. Die Ungarn werden die nächsten zwei Jahre mit Schmerzen überstehen. Dann stehen wir vor ganz anderen Verhältnissen. Die Euro-Wahl wird einen Wendepunkt darstellen. Ungarn wird solange kein Geld mehr erhalten, solange wir eine rotgrüne Mehrheit aus Parteien haben, einschließlich CDU/CSU und FDP. Die ungarische Regierung weiß es. Es wird sehr hart.

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          1. Natürlich.
            Da steht ein Rechter vor einem See und sieht gigantische Wellen auf sich zurollen.

            Witzig auch, dass Sie davon sprechen, dass Fidesz erst wieder EU-Gelder erhalten würde, wenn die Deutschen keine “rotgrüne Mehrheit aus Parteien haben, einschließlich CDU/CSU und FDP” mehr wählen.
            Rechte Träumereien. 🙂

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  2. Wenn in Deutschland Fabriken schliessen, hat das direkt auch Auswirkung auf Ungarn. Ich fände es wirklich viel konsequenter, wenn denn Orban und Fidesz aus der EU austreten würden. Dann hätte das Jammern ein Ende, von wegen Erpressung usw. Die müssen doch da nicht mitmachen, jetzt wo es keine mehr Kohle mehr gibt, ist sowieso der Grund fürs drinbliben weg.

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    1. Oh – das geht doch gar nicht. Die amerikanischen Imperialisten und Linken unter Soros würden bei einem Austrittsversuch sofort einen Angriffskrieg gegen Ungarn beginnen – so zumindest die Logik der Rechten. 😉 🙂

      Orban weiß übrigens sehr gut, dass die Ungarn ihn zusammen mit seinen Fidesz-Spezis in die Wüste schicken würden, wenn er einen EU-Austritt Ungarn anstreben würde.

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