Fidesz-Politiker über Gasembargo

„Wenn das Ölembargo einer Atombombe auf Ungarn gleichgekommen wäre, dann wäre ein Gasembargo das Armageddon.“

Ein Gedanke zu “Fidesz-Politiker über Gasembargo

  1. Markige Worte.
    Aber nun hat die ungarische Regierung ja schon das Ölembargo abgewehrt, daher kommt auch kein Gasembargo auf Ungarn zu.
    Die EU sollte hier auch gar nicht mehr drängen oder auch nur fragen.
    Ebenso sollte die EU-Kommission nicht mehr so etwas wie die aktulle Ungleichbehandlung von Tankkunden mit ausländischem Kennzeichen reagieren. Dann zahlen eben Ausländer und Ungarn, die im Ausland leben, überhöhte Benzinpreise – denn Marktpreise sind dies nicht, die an den Zapfsäulen angezeigt werden. Fidesz rühmt sich schließlich immer für die günstigen Verträge, wodurch Ungarn russisches Öl zu günstigen Preisen beziehen kann – und doch kostet der Sprit sogar mehr, als in EU-Ländern, die teures Brent-Öl kaufen.

    Wichtig ist vielmehr, dass der 1.Juli kommen sollte, ohne dass die EU der Orban-Regierung einen Anlass bietet, die Schuld für die unabwendbare Aufgabe des 480 Forint-Preisdiktates auf die EU zu schieben – auch wenn Fidesz es dennoch tun wird.
    Leere Staatskassen …

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