Erzsébet Schmuck Co-Vorsitzende der LMP

„In den letzten Jahren legte Orbán in Brüssel sein Veto gegen die strengeren Klimaziele der EU ein, während er zu Hause die ungarische Gesellschaft in die Irre geführt hat.“

6 Antworten auf “Erzsébet Schmuck Co-Vorsitzende der LMP

  1. Seit einem Jahr, einige Sommerwochen ausgenommen, ist hier in Ungarn eine Klima-Abkühlung zu bemerken, weswegen es 2021 wenig Obst gab.
    Klimawandel gab es aber immer, und die Warmzeit im Hochmittelalter war segensreich, die spätere Abkühlung aber schädlich. Der Meeresspiegel lag aber nicht merklich höher als später, obwohl es im hohen Norden viel weniger Eis gab. Nordfriesland und Helgoland waren sogar größer als heute und wurden durch Sturmfluten kleiner, als es kälter wurde. Die vorgeschobene Erklärung, daß es angeblich in den Tropen kühler als heute war, zieht auch nicht. Erstens: wie soll die stärkere Sonnenstrahlung des Hochmittelaters die Tropen abgekühlt haben, oder die vulkanische Asche (die die kleine Eiszeit auslöste) die Tropen erwärmt haben? Zweitens: Sollte es doch so gewesen sein, warum soll deswegen die Eisschmelze vor 1000 Jahren und die Umkehr im Spätmittelalter den Meeresspiegel kaum verändert haben, heute jedoch eine Erwärmung um 2 Grad ihn erheblich steigern?

    1. Wenn die Menschheit 3/4 der Landmassen umgestaltet und einen Großteil der über Millionen Jahre gebildeten und im Boden lagernden fosilen Massen innerhalb von 150 Jahren zum Großteil verbrennt und das dort angesammelte CO2 in die Athmosphäre freigibt, dann ändert dies eben etwas.

      Die historischen Vergleiche sind zahnlos, denn noch vor 1 Jahrtausend gab es auch in Europa noch riesige Urwälder, die heute schlicht abgeholzt sind.

  2. Und warum hat die starke jährliche Frühjahs-Eisschmelze, bei den viel höheren Temperatur-Unterschieden der Jahreszeiten, in den letzten Jahrhunderten nicht jedes Frühjahr den Meeresspiegel merklich erhöht? Hier ist es keine Erklärung, daß Sommer und Winter auf der südlichen Erdhälfte vertauscht sind. Denn es zählen nur Eis und Schnee, die auf dem Land schmelzen, aber nicht das Packeis, das immer im Meer liegt; und es gibt auf der südlichen Erdhälfte nur wenig Land, das in den letzten Jahrhunderten Winterfrost und Frühlingstau hatte: bis auf kleine Inseln nur Patagonien.

  3. Orban legt ja nun sowieso bei jeder sich bietenden Gelegenheit sein Veto ein – in der Hoffnung damit in der EU noch Aufmerksamkeit zu erhalten.
    Fidesz und Orban haben sich in der EU selbst zu Außenseitern gemacht, was letztlich zum Nachteil Ungarns ist.

      1. Worin besteht denn der Vorteil, wenn ein Kind schmollend am Spielfeldrand steht, während die anderen Spaß beim Sport haben?

        Diese trotzige Politik von Fidesz und Orban hat Ungarn bisher jedenfalls rein gar nichts gebracht, außer Nachteilen. Gute Diplomatie sieht völlig anders aus.

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