Elektroautos als Zukunft.
„Ob Europa die wirtschaftliche Schwäche überwinden kann, hängt von der weiteren Verbreitung der Elektroautos ab, denn das ist die Technologie der Zukunft.“
„Ob Europa die wirtschaftliche Schwäche überwinden kann, hängt von der weiteren Verbreitung der Elektroautos ab, denn das ist die Technologie der Zukunft.“
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In Deutschland jedenfalls funktionieren sie schlecht: Die Batterien gehen leicht kaputt, und dann kann man sie schlecht oder gar nicht tauschen. Zudem sind die Batterien wegen ihrer Herstellung und Entsorgung alles andere als umweltfreundlich, und Strom kommt auch nicht einfach aus der Steckdose.
Selten so einen Unsinn gelesen.
Wenn man das zu Ende denkt, müsste jeder Parkplatz in Europa mit einer Ladestation ausgerüstet werden, wenn sich das Autofahren in Zukunft nicht nur auf eine kleine Elite beschränken soll. Schließlich würden dann alle ihr Fahrzeug, wenn sie denn in ihrer Wohngegend einen Parkplatz gefunden haben, ihr Auto über Nacht oder auch am Tage aufladen wollen/müssen. Oder ist das nur für Eigenheimbesitzer gedacht.
Darüber hinaus gibt es überhaupt nicht die Kapazitäten, so viele Ladestationen gleichzeitig zu betreiben. Aber Herr Nagy stellt sich das wohl so vor, dass es dann Wartelisten für die Ladestationen gibt, wo man dann einmal pro Woche – oder pro Monat? – laden kann.
Wahrscheinlich wäre Márton Nagy bei den Grünen Spinnern besser aufgehoben, wenn er das Zitierte wirklich ernst gemeint hat.
Selten ist das nicht zu lesen, schließlich sagt es die deutsche Regierung samt der EU-Kommission dauernd energisch. Und welche Partei, in Ungarn oder Deutschland oder sonstwo, behauptet es nicht?
Ja, das ist schon richtig. Aber von einem Angehörigen der ungarischen Regierung hätte ich das eigentlich nicht erwartet.
Wie gewohnt, macht es sich Herr Nagy wieder einmal zu einfach.
Man muss sich nicht wundern, dass Ungarn in den letzten Jahren im Vergleich mit seinen Nachbarn Tschechien, Polen, Rumänien, Slowenien, Kroatien und Bulgarien wirtschaftlich überall an Boden verloren hat. Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, ist die freie Unternehmensentscheidung der Schlüssel zum Erfolg und nicht eine irgendwie geartete zentralwirtschaftliche oder staatlich gelenkte Planwirtschaft.
Dies beschreibt der nachfolgende Artikel recht gut, obwohl der dargestellte Inhalt bereits sehr alt ist:
“Vor achtzig Jahren, mitten im Zweiten Weltkrieg, veröffentlichte der österreichische Ökonom, Sozialphilosoph und spätere Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek den Bestseller «Der Weg zur Knechtschaft». Das Buch trug die Widmung: «Den Sozialisten in allen Parteien.»”
https://www.nzz.ch/feuilleton/die-sprache-ist-ein-maechtiges-mittel-zur-manipulation-ld.1833593
Elektrobetriebene Fahrzeuge gibt es schon seit über 100 Jahren und trotzdem bestehen Probleme, die kaum zu überwinden sind und allesamt in der Speichertechnik zu finden sind. Eine baldige Ablösung der Verbrennertechnologie wird daher ein Wunsch derer bleiben, die die Reichweite der Fahrzeuge und Entsorgung der teuren und umweltschädlichen Batterien ausblenden. Träum weiter, Herr Minister. Batterieautos bleiben was fürs Kinderzimmer und für Papas oder Mamas Zweitwagen für die City.