Eintrag des ukrainischen Parlaments in den Sozialmedien

„In der Ukraine sind schon bisher mindestens 117 Kinder ums Leben gekommen. Warten Sie auf weitere rote Linien, Mr. Orbán und Mr. Szijjártó?!“

9 Antworten auf “Eintrag des ukrainischen Parlaments in den Sozialmedien

  1. “Aber noch sind nicht alle Illusionen erledigt. Durch die (deutsche) Debatte geistert der Irrglaube, die geplante Energiewende lasse sich mit der Unabhängigkeit von russischem Gas und Öl verknüpfen. Außerdem ist zu hoffen, dass die Regierung dem moralischen Druck aus der Ukraine und der wachsenden Frieren-für-den-Frieden-Gemeinde nicht nachgibt. Der CDU ist in dieser Hinsicht weniger zu trauen. Der Medienheld Selenskyj tourt virtuell durch die Parlamente Europas und versucht verzweifelt, wenn auch aus seiner Sicht verständlich, ganz Europa mit in den Krieg zu ziehen – direkt mittels Luftkrieg, indirekt mittels EU-Mitgliedschaft. Beides wäre für den Westen Europas verheerend. Helden haben Misstrauen verdient. Sie verstehen nämlich nichts vom Frieden.” (Wolfgang Herles, Tichys Einblick 26.03.2022)

  2. Orban und sein Außenminister müssen sich schon fragen lassen, was sie denn konkret tun wollen, um den Krieg zu beenden. Hohle Phrasen wie Ungarn sei auf der Seite der Ungarn bewegen jedenfalls nichts.

    Orban redet zwar davon, dass alternative Methoden gefunden werden müssten, aber mehr als diplomatische Schritte, fallen ihm nicht ein. All die diplomatischen Bemühungen konnten den Angriff Russlands nicht verhindern. Wie kommt Orban nun auf den Gedanken, sie könnten den Krieg nun stoppen?

    Bei der Verteidigung ihres Landes will Orban die Ukrainer nicht unterstützen. Dabei geht es ja gar nicht darum, dass Ungarn zur Kriegspartei wird. Die Ukrainer können jedoch nur Standhalten, wenn sie Nachschub aus dem Westen erhalten. Dies kann Putin dann an den Verhandlungstisch zwingen.

    Sanktionen auf den Energiesektor kommen für Ungarn auch nicht in Frage – die Abhängigkeit von russischen Lieferungen, ist wie bei den Deutschen, zu hoch.
    In der kommenden Woche muss jedoch Gas mit Rubel bezahlt werd

  3. Das ukrainische Parlament, wo Nicht-US-Marinetten niedergemacht werden, erwartet halt möglichst viel Unterstützung, um sein Unwesen unbehelligt weiter treiben zu können, wobei der Krieg möglichst eskaliert. Ungarn tut im Großen und Ganzen das Richtige, um nicht Öl ins Feuer zu gießen, während Polen und der Westen für noch mehr Tote sorgen, wie es die Marionetten in Kiew befehlsgemäß fordern; bloß die US-Truppen nach Ungarn zu lassen, ist ein Fehler.

    1. Wer kämpft nochmal gegen wen?
      Russen gegen Ukrainer.

      Und wo tun sie das?
      In Russland?

      Die ungarische Regierung ist zwar Mitglied von EU und Nato
      und trägt dabei die Entscheidungen mit, weil dies eben auch die Sicherheit Ungarns garantiert,
      will aber in merkwürdig verkrampfter und widersprüchlicher Weise neutral erscheinen.
      Orban und Fidesz drücken sich schlicht davor, einen klaren Standpunkt einzunehmen.
      Dadurch wird Ungarn zum Spielball der Entwicklungen, weil sich die Orban-Regierung ihrer Einflussmöglichkeiten selbst beraubt.

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