DK-Politiker über Wirtschaftspolitik

„Rekord-Haushaltsdefizit, Rekordinflation, rekordschwacher Forintkurs – das ist die Leistung der Regierung.“

4 Antworten auf “DK-Politiker über Wirtschaftspolitik

  1. Leider hat er damit recht.

    Der Verfall des Forint hält ja schon die gesamte Regierungszeit Orbans an. 50% hat die ungarische Währung in den vergangenen 12 Jahren gegenüber dem Euro verloren.

    Die Staatskasse hatte Orban für den Machterhalt geleert.

    Die Inflation liegt in Ungarn über dem EU-Durchschnitt.

    Nun muss Orban in einer Zeit schwacher Konjunktur sparen und Steuern erhöhen, was Gift ist für die wirtschaftliche Entwicklung.
    In solchen Krisenzeiten muss der Staat eigentlich gegensteuern. Nur hat Orbans Politik Ungarn der Mittel beraubt, dies zu tun.

    1. Es ist schon auch bezeichnend, dass die Orban Regierung die Erhöhung der Lehrergehälter mit EU-Mitteln finanzieren will, die – aufgrund der Fidesz-Politik – blockiert sind.

      Der Beschützer der Familien riskiert im September einen holprigen Start ins neue Schuljahr und einer Verschlechterung des Bildungsmöglichkeit der Kinder dieser Familien.

      Mal sehen, ob Orban auch zu einem unpopulären aber notwendigen Schritt fähig ist, wenn es um die anstehenden Entscheidungen über die aus dem Ruder gelaufenen Preisstopps geht.
      Hoffentlich kann er diese Sackgasse noch verlassen und gangbare Wege einschlagen, um die Schwachen zu Schützen ohne den Staatshaushalt und die Unternehmen zu überfordernd.

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