China respektieren

„Europas Wirtschaft ist offen, wir haben kein Interesse daran, die Welt in Gut und Böse aufzuteilen. Wir müssen China nicht als Demokratie anerkennen, es genügt, die Realitäten zu respektieren: Der Warenverkehr mit Europas größtem Handelspartner erreicht täglich 2,3 Mrd. Euro.“

16 Antworten auf “China respektieren

  1. Ja – Demokratie und Rechtssicherheit sind einem Fidesz-Mann nicht sonderlich wichtig.

    Auch denkt er in Tagesraten, denn perspektivisch denken fällt ihm offensichtlich schwer.

    Kommt das chinesische Regime auf die Idee die Taiwan-Frage mal eben militärisch lösen zu wollen, sind diese 2,3 Mrd. Euro Trinkgeld.

    Zudem kauft die EU täglich für 1,6 Mrd. Euro in China ein, während sie nur Waren für 0,7 Mrd. Euro nach China verkauft. Ein wirklich gutes Geschäft sieht anderes aus.

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    1. Der Westen untergräbt immerzu Demokratie und Rechtssicherheit. Wer nicht gehorcht, wird terrorisiert; jetzt ist in Deutschland das amtliche Disziplinarrecht sogar so weit, daß ganz offiziell politisch mißliebige Richter einfach entlassen werden, wenn solche überhaupt jemals ins Amt kamen, was bereits Unachtsamkeit der Zensoren gewesen sein muß.

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      1. Wenn sich Richter gegen Verfassung und das Rechtssystem wenden, dürfen sie nur in Staaten mit korrupten Regimen Richter bleiben.

        Es ist natürlich schon bekannt, dass die Rechten unter “Demokratie” nur verstehen, dass allein ihre Meinung gelten soll und nur ihre egoistischen Interessen eine Rolle spielen sollen. Daher reden die Rechten auch immer viel von “Volk” und meinen doch eigentlich nur “ich”.

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        1. Unsinn, es gilt ja im Westen nur die linke Meinung, und wir werden permanent unterdrückt, was Sie natürlich völlig unterstützen. Die Verfassung wird von oben unterlaufen, das Rechtssystem ist ausgehöhlt, die Medien gleichgeschaltet, und nur das verstehen Sie unter Demokratie. Wir natürlich nicht.

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          1. Unsinn ist es, wenn man nicht zwischen Meinungen unterscheidet, die sich an der demokratischen Grundordnung orientieren und denen, die gegen sie gerichtet ist.
            Völlig inakzeptabel ist es, wenn ein Staatsbeamter einen Eid auf diese Grundordnung leistet, sich dann aber gegen diese Grundordnung wendet.

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    1. Orban und sein Außenminister kuscheln gern mit korrupten Regimen – sei es in Russland, Belarus oder China – das ist ja bekannt. Baerbock weitet jedoch den Blick und sieht den Realitäten ins Auge:
      Undemokratische Regime sehen die Konkurrenz von erfolgreichen Demokratien als Gefahr für ihre Machtposition im eigenen Land.

      Letztlich scheitert jedes korrupte Regime, da es das Land von innen zerfrisst.

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      1. Baerbock ist selber korrupt, undemokratisch und lügenhaft, wie der ganze deutsche (überhaupt westliche) Machtapparat. Unterdrückt den Gegner, der ihre Machtposition im eigenen Land gefährden. Deutschland ist völlig von innen zerfressen, als Vasall für den brutalen ausbeutenden US-Imperialismus, und widersinnigerweise zugleich für den radikalen Islam mit der Scharia. Und Sie sind daran beteiligt.

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        1. 1.April?
          Reden wir nun also über Kalendertage und ihre Bedeutung?
          Beeindruckende Argumentation zu den Qualitäten einer Außenpolitikerin.

          Nun. Ich bleibe mal beim Thema und argumentiere mal:
          Baerbock stellt sich dem Konflikt der Systeme, der immanent ist:
          Ein korruptes Regime sieht nun einmal demokratische Bestrebungen als Gefahr für die eigene Machtposition. Wenn der eigenen Bevölkerung von der gleichen Volksgruppe im Nachbarstaat vorgeführt wird, wie erfolgreich ein demokratischer Rechtsstaat sein kann, muss das Regime zittern und bangen. Es versucht es dann mit Abschirmung – und schließlich mit militärischer Gewalt.
          Die Langzeitführungen dieser Regime neigen dann auch dazu, der Selbstüberschätzung (auch aufgrund der eigenen Propaganda) zu erliegen und einem Machtrausch zu verfallen.
          Da diesen korrupten Regimen die egoistischen Eigeninteressen über alles gehen und Recht für sie sowieso keine Allgemeingültigkeit hat, kann man von ihnen keine Rechtssicherheit erwarten. Vielmehr muss immer mit Willkür gerechnet werden.

          Orban will mit solchen korrupten Langzeitregimen Geschäfte machen, weil es im Moment von Vorteil scheint – Baerbock warnt davor.
          Merkel hatte immerhin das langfristige Ziel des “Wandel durch Handel” im Sinn. Dies spielt für Orban keine Rolle.

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    1. Typisches propagandistisches Faktenverdrehen:

      Außenminister Jaishankar reagierte auf eine Journalistenfrage:
      “Die westlichen Regierungen haben das verstanden, jetzt müssen es noch die westlichen Medien verstehen.”

      Aber natürlich glaubt man im rechten Lager alles, was chinesische Staatsmedien verbreiten. 😀
      Und dann jammern und heulen die Rechten, dass die denkende Mehrheit in Demokratien “ANTISPIEGEL” &Co nicht ernst nehmen.

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