Medizin
Pflaster bündelt Vorteile
Entwickelt wurde das Pflaster von Forschern der TU Budapest (BME) und der Universität Pécs (PTE). Das gemeinsame Spin-off der beiden Hochschulen wird von der Risikokapitalgesellschaft Creative Accelerator Zrt. mit 124 Mio. Forint für die aktuelle Entwicklungs- und Testphase unterstützt.
Forscher der Fakultät für Chemie- und Bioingenieurwesen der BME und des Instituts für Pharmakologie und Pharmakotherapie der Fakultät für Allgemeinmedizin der PTE haben sich zum Ziel gesetzt, Patienten ein sicheres, wirksames und einfach anzuwendendes Schmerzmittel zur Verfügung zu stellen. Das speziell für die Behandlung chronischer Schmerzen des Bewegungsapparates entwickelte Pflaster vereint die Vorteile von Kapseln und Cremes, vermeidet aber deren Nachteile.
Das Pflaster gewährleistet eine gleichmäßige Freisetzung der Wirkstoffe und sorgt für eine langanhaltende Wirkung. Es enthält eine niedrig dosierte Kombination aus Capsaicin und Diclofenac. Capsaicin erhöht die lokale Durchblutung und fördert so die Aufnahme von Diclofenac. Die Universitäten haben zudem eine internationale Patentanmeldung zum Schutz der Innovation eingereicht. Im Rahmen der Vereinbarung wird uni-eigene PainPatch Kft. weitere Wirksamkeits- und Sicherheitstests durchführen. Hauptzielmarkt für das zukünftige Produkt ist die EU.
