Baustoffmarkt
Zurückhaltende Nachfrage
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Angesichts des im September startenden Wohnkreditprogramms „Otthon Start“ geben sich die Baustoffhändler jedoch optimistisch, teilte der Verband der Bauunternehmer (ÉVOSZ) mit. Bei bestimmten Produktgruppen ist die Nachfrage gesunken, während die Preissensibilität der Käufer gestiegen ist. Besonders das Fehlen kleinerer und mittlerer Projekte bremste den Baustoffhandel aus, die Käufer führten nur die dringendsten Renovierungen und Investitionen durch, die im Durchschnitt Ausgaben von 1-2 Mio. Forint bedeuteten.
2023 ist der Baustoffmarkt im Vergleich zu den Vorjahren erheblich zurückgegangen, die Branche hat sich seitdem nicht erholt. Der Wettbewerb ist so intensiv geworden, dass die Durchschnittspreise für Baustoffe im I. Halbjahr 2025 im Jahresvergleich um 1,3% gesenkt wurden.
Dem ÉVOSZ zufolge wird die erwartete Erholung durch „Otthon Start“ nicht mit einem signifikanten Preisanstieg für Baumaterialien einhergehen. Bei den Herstellern gibt es weiterhin erhebliche ungenutzte Kapazitäten, die durch die Belebung der privaten Nachfrage neben niedrig bleibenden staatlichen und Unternehmensaufträgen nicht so stark kompensiert werden, dass es zu Warenengpässen kommen könnte.
