Ungarische und deutsche Nachwuchskräfte hatten die Gelegenheit, sich mit den Voraussetzungen für erfolgreiches Unternehmertum in Ungarn und Deutschland vertraut zu machen. Fotos: DUJW

DUJW/DUIHK-Workshop

Wie gründe ich ein Unternehmen?

Ende Februar fand ein Workshop des Deutsch-Ungarischen Jugendwerks (DUJW) und der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK) für junge Menschen mit Unternehmergeist statt.

Das Deutsch-Ungarische Jugendwerk e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen aus Deutschland und Ungarn zu befähigen, die Grundfreiheiten innerhalb der EU zu nutzen und sich in einer sich durch technologische Entwicklungen rasant verändernden Arbeitswelt als qualitativ hochwertige Kompetenzträger zu behaupten. Dazu gehört auch die Vermittlung von Kenntnissen zur Unternehmensgründung und -führung.

Voraussetzungen für erfolgreiches Unternehmertum

Im Rahmen eines zweitägigen Workshops in Budapest hatten 15 ausgewählte Nachwuchskräfte aus Ungarn und Deutschland die Gelegenheit, sich mit dem aktuellen Stand der deutsch-ungarischen Wirtschaftsbeziehungen vertraut zu machen und sich mit den Voraussetzungen für erfolgreiches Unternehmertum auseinanderzusetzen.

In Zusammenarbeit mit der DUIHK und Germany Trade and Invest, der Außenwirtschaftsagentur der Bundesrepublik Deutschland, konnten renommierte Experten aus der Wirtschaft gewonnen werden, die ihr Wissen und ihre wertvollen Erfahrungen zu Fragen der Standortwahl, möglicher Rechtsformen für Unternehmen, effektiver Marketingstrategien und den Realitäten des Unternehmerdaseins mit den jungen Menschen teilten.

Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die länderspezifischen Besonderheiten von Ungarn und Deutschland gelegt. Ergänzt wurde der Wissenstransfer durch einen Unternehmensbesuch bei SAP sowie einige gemeinschaftsbildende interkulturelle Programme.

Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen DUJW und DUIHK

DUJW-Vorsitzende Dr. Elisabeth Knab und DUIHK-Geschäftsführerin Barbara Zollmann sehen die erste gemeinsame Veranstaltung als Auftakt für eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Organisationen. Neben der Aufgabe, Möglichkeiten für deutsche und ungarische Jugendliche zu schaffen, sich in guter Atmosphäre und konstruktiv über diese Themenkomplexe auszutauschen, betonten beide die Relevanz der Talentförderung, die synchron mit dem Wandel der Arbeitswelten erfolgen müsse.

DUJW-Vorsitzende Dr. Elisabeth Knab und DUIHK-Geschäftsführerin Barbara Zollmann: Auftakt für eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Organisationen.

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