Die GKI-Graphik zeigt die Entwicklung des Konjunkturindex (gelb) sowie seiner Hauptkomponenten Geschäftsklimaindex (braun) und Konsumklimaindex (rot) seit Anfang 2021. 

Konjunkturindex

Weniger wollen Preise erhöhen

Sowohl Unternehmen als auch Verbraucher zeigten sich im Mai wieder pessimistischer.

Der Konjunkturindex des Wirtschaftsforschungsinstituts GKI sank auf -17,8 Punkte, den schwächsten Stand seit Januar. Der Konsumklimaindex sackte moderater auf -29,3 Punkte, der Geschäftsklimaindex brach um zweieinhalb Punkte ein (-13,8 Punkte). Seit Mitte 2022 bewegt sich der Konjunkturindex des Instituts im zweistelligen negativen Bereich.

Während der Bausektor am wenigsten, der Dienstleistungssektor am ehesten zuversichtlich ist, haben sich die Aussichten in allen wichtigen Sektoren der Volkswirtschaft gegenüber dem April um 2-3 Punkte eingetrübt. Der Beschäftigungsindikator sinkt immer weiter in den negativen Bereich, in den dieser Teilindex Mitte 2024 überhaupt zum ersten Mal rutschte. Wenigstens der Preisindiktator erholt sich seit fünf Monaten und befindet sich derzeit wieder auf dem Niveau vom Herbst. Dahinter steht eine laufend abnehmende Zahl von Wirtschaftsakteuren, die ihre Preise erhöhen wollen: Im Mai bekannten sich dazu noch 20% der befragten Firmen, nach 26% im April.

Die Bevölkerung sieht vor allem ihre Finanzaussichten für die nächsten zwölf Monate deutlich kritischer. Die Angst vor Inflation und Arbeitslosigkeit ist derweil etwas gewichen.

Ein Gedanke zu “Weniger wollen Preise erhöhen

  1. Woher kommt das alles , für die Ukraine sind doch kaum EU Milliarden zu schade. Firmen wandern reihenweise ab. Energie wird immer teurer durch die Russland Sanktionen, also die Menschen sind das allerletzte wofür die EU sich einsetzt.

    0
    0

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel