Lkw-Maut

„Verschmutzer zahlt“ lohnt sich

Der Staat hat für die Straßennutzung von mindestens 3,5 t schweren Nutzfahrzeugen im vergangenen Jahr gut 665 Mrd. Forint (mehr als 1,65 Mrd. Euro) eingenommen.

Wie der CEO der staatlichen Mautgesellschaft NÚSZ Zrt., Tamás Bartal, informierte, zahlten die ausländischen Bewirtschafter von Trucks die Mehrheit der eingeflossenen Gelder, insgesamt knapp 350 Mrd. Forint. Damit profitiert Ungarn von seiner Rolle als wichtiger Knotenpunkt europäischer Verkehrskorridore. An erster Stelle standen in Rumänien zugelassene Trucks (mehr als 130 Mrd. Forint), gefolgt von polnischen und bulgarischen Fahrzeugen (50 bzw. 35 Mrd. Forint).

Seit dem 1. Januar 2024 zahlen die Unternehmen gemäß einschlägiger EU-Richtlinie nach dem Prinzip „der Verschmutzer zahlt“. Demnach erreicht der Anteil der für Luftverschmutzung und Lärmbelastung auftretenden Gebühren ein Viertel der Kosten. Außerdem wurden 2024 die großen Busse in das HU-GO-Mautsystem integriert, die bislang mit Vignetten verkehren konnten. Die Betreiber von Reisebussen zahlten im ersten Jahr des neuen Systems mehr als 16 Mrd. Forint ein.

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