Wettbewerbsbehörde
Verdacht auf Preisabsprache
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Die ungarische Tochtergesellschaft der polnischen Erfrischungsgetränke-Gruppe Maspex könnte in Zusammenarbeit mit mehreren großen Handelsketten wie Aldi, CBA, Coop und Tesco Mindestpreise für einige Produkte festgesetzt haben. So wurde der Wettbewerb ausgehebelt und ein künstlich hohes Preisniveau geschaffen. In den vergangenen Tagen hat die GVH landesweit Razzien in den Geschäftsräumen des Herstellers und Vertreibers von Erfrischungsgetränken sowie in den Ladenketten durchgeführt.
Die Maspex-Tochter Olympos Üdítőital Gyártó Kft. – der ungarische Distributor von Marken wie Olympos, Kubu, Apenta, Topjoy und Nestea – befindet sich seit Februar im Visier der Wettbewerbsbehörde. Diese habe Beweise, die sie bei ihrer Untersuchung des HoReCa-Sektors sammeln konnte. Aus den beschlagnahmten Unterlagen geht hervor, dass der Getränkehersteller die Preise für seine Getränke und andere Produkte nicht nur im Großhandel und im Gastgewerbe, sondern wahrscheinlich auch im Einzelhandel festgesetzt hat.
