Kraftstoffpreise
Verbrauchsteuer wird planmäßig gesenkt
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Hinter dieser „innerhalb der EU einmaligen ungarischen Lösung“ steht – wie der für Steuerbelange zuständige Staatssekretär des Finanzministeriums der amtlichen Nachrichtenagentur MTI sagte – die Formel, die Verbrauchsteuer dann anzuheben, wenn die Weltmarktpreise für Rohöl fallen, und umgekehrt. Diese Technik schütze die Verbraucher ausgesprochen vor drastischen Preiserhöhungen, meinte Norbert Izer. Im I. Quartal lag die Brent-Notierung mit mehr als 60 Dollar pro Barrel deutlich über dem Schwellenwert von 50 Dollar, weshalb die Verbrauchsteuer im II. Quartal automatisch auf 120 Forint pro Liter Benzin bzw. 110,35 Forint pro Liter Dieselkraftstoff sinkt.
Wir hatten bereits Anfang März auf diese seit dem Sommer 2016 geltende Rechtsnorm aufmerksam gemacht. Allerdings konnte das nur als schwacher Trost gedacht sein, denn zu jenem Zeitpunkt hatte Großhändler MOL bereits das Dutzend bei den laufenden Preiserhöhungen vollgemacht. Seit dem im November bei 350 Forint gemessenen Tiefpunkt stieg der Benzinpreis bis Mitte März letztlich sogar um rund 85 Forint!
