Staatshaushalt
Überschuss im Juli
Damit hat sich das Haushaltsloch bis Ende Juli auf 2.636,5 Mrd. Forint verringert. Dies sind immer noch 83,6% der Jahresvorgabe, bestätigte der detaillierte Bericht des Finanzministeriums am Dienstag. Innerhalb dessen wiesen der Zentralhaushalt ein Defizit von 2.729,5 Mrd. Forint und die SV-Kassen von 125,8 Mrd. Forint aus, während die staatlichen Sonderfonds einen Überschuss von 218,8 Mrd. Forint erzielten.
Im Juli kletterten die Einnahmen im Jahresvergleich um 17,5%, die Ausgaben fielen um 7,5% zurück. In den ersten sieben Monaten erhöhten sich die Einnahmen um 22,5%, die Ausgaben um 25,5%. Bis Ende Juli wurden bei der Körperschaftsteuer bereits knapp 75% der für dieses Jahr geplanten Einnahmen in Höhe von 495 Mrd. Forint realisiert, und damit 125 Mrd. Forint mehr als ein Jahr zuvor. Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer (3.980 Mrd. Forint) lagen um 30% höher. Das Aufkommen der Einkommensteuer lag mit 1.335 Mrd. Forint um 305 Mrd. Forint unter dem Vorjahreswert, da die Effekte der Lohnerhöhungen die einmalige Steuerrückerstattung für Familien noch nicht ausgleichen konnten. Die EU-Transfers beliefen sich Ende Juli auf 575 Mrd. Forint, knapp ein Viertel des Jahresziels, während die Ausgaben 2.045 Mrd. Forint erreichten.

Das ist Mathematisch aber kein grosses Wunder. Wenn man ca. 10 % Inflation (Bei vielen Produkten wesentlich mehr) und 27 % Mehrwertsteuer hat.