Foto: MTI/ György Varga

ZalaZONE

Trilaterale Konferenz

Der EU-Umweltrat hat sich darauf geeinigt, dass es nicht notwendig ist, Verbrennungsmotoren ab 2035 schrittweise abzuschaffen.

Dies gelte, wenn die Verwendung von kohlenstoffneutralen synthetischen Kraftstoffen erlaubt wird, erklärte László Palkovics, Minister für Technologie und Industrie, auf einer trilateralen ZalaZONE-Konferenz am Freitag in Zalaegerszeg. Die Verwendung synthetischer Kraftstoffe sei eine große Errungenschaft, dank derer die Verbrennungsmotoren, auf denen die ungarische und die deutsche Automobilindustrie basieren, geschützt werden können.

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Er wies darauf hin, dass es mehrere Lösungen für die Zukunft der Branche gibt, die dieselben Kriterien erfüllen. Das bedeutet, dass Autos gebaut werden müssen, die weniger oder gar keine Auswirkungen auf die Umwelt haben, sicher sind und über die verfügbaren Funktionen verfügen (z. B. selbstfahrende Autos). Er erinnerte daran, dass die trilaterale Zusammenarbeit, die eng mit der Teststrecke für autonom fahrende Fahrzeuge ZalaZONE verbunden ist, 2017 zwischen Ungarn, Österreich und Slowenien gegründet wurde. Das gemeinsame Ziel der Forschungsinstitute und der Industrieunternehmen des Automobil-Clusters ist es, durch den Aufbau einer internationalen Infrastruktur die Möglichkeit für Straßentests von selbstfahrenden Fahrzeugen zu schaffen.

Neben den Mitgliedsländern nahmen Beobachter aus fünf weiteren Ländern an der Konferenz teil. Die Experten erläuterten die Hintergründe der Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit, den rechtlichen Rahmen und die bisher erzielten Ergebnisse.

 

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