Arbeitsmarkt
Trend nach einem Jahr umgekehrt
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Das markiert eine Trendwende nach dem nahezu einjährigen Abstieg, in dessen Verlauf ungefähr 65.000 Arbeitsplätze verloren gingen. Das Zentralamt für Statistik (KSH) gab die aktuellen Zahlen am Mittwoch mit geschätzten 4,71 Mio. Beschäftigten im Monat Juli und durchschnittlich 4,68 Mio. Beschäftigten im dreimonatigen Zeitraum Mai-Juli an. Letztere Zahl zeigt im Jahresvergleich noch einen Verlust von rund 30.000 Arbeitsplätzen, während bei schrumpfender Gesamtbevölkerung die Zahl der wirtschaftlich Inaktiven um gut 35.000 Personen abnahm. Unter diesen Arbeitsplatzverlusten leiden praktisch nur Männer, die Beschäftigungsquote der Frauen (die rund 2,2 Mio. Arbeitsplätze besetzen) hält sich mit 71,5% auf einem relativ hohen Niveau. Auf Volkswirtschaftsebene stagniert die Beschäftigungsquote der 15-65-Jährigen bei 75,3%.
Die Erwerbslosenquote ist im Schnitt der letzten drei Monate wieder auf 4,3% gesunken; hier halten sich die Geschlechter bei der Quote die Waage. Die Zahl der bei den Arbeitsämtern registrierten Arbeitslosen hielt sich Ende Juli mit landesweit 221.000 Personen auf einem rekordniedrigen Stand.
