Bauwesen
Tiefbau immer tiefer im Keller
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An diesem Abstieg war der Hochbau „federführend“ beteiligt: Wie die Zahlen des Zentralamtes für Statistik (KSH) zeigen, sank dessen Leistung im Jahresvergleich sogar um 4,4%. Gegenüber dem Monat März fiel das Bauvolumen saisonal und nach Arbeitstagen bereinigt um 2,6% zurück. Der Auftragseingang stürzte zum April 2022 um durchschnittlich 37,5% ab, darunter im Hochbau um 33%, im Tiefbau um 42,5%. Ende April lag der Auftragsbestand um ein gutes Viertel unter Vorjahresniveau. Die Hochbaubranche kann dabei für sich beanspruchen, noch ganz gut für die nächsten Monate aufgestellt zu sein (-4,5%). Im Tiefbau ist die Auftragslage derweil um mehr als 40% dünner, als vor zwölf Monaten.
Zu Jahresbeginn zogen insbesondere die Baustoffpreise kräftig an, so dass sich die Erzeugerpreise des Baugewerbes ein knappes Viertel über dem Basisniveau von 2022 bewegen. In den ersten vier Monaten summierten sich die Bauleistungen zu laufenden Preisen auf 1.850 Mrd. Forint, was einem durchschnittlichen Rückgang um 7,7% entspricht.
