Die MTI-Graphik zeigt die Entwicklung der Industrieerzeugerpreise seit 2002 (Veränderung zum Vorjahr in %).

Industriepreise

Tempo hat sich verdreifacht

Die Erzeugerpreise der Industrie lagen im Mai bereits um 32,3% über Vorjahresniveau, im Inland sogar um 43,3%.

Gegenüber dem Vormonat stiegen derweil die Exportpreise um überdurchschnittliche 3%, meldete das Zentralamt für Statistik (KSH) am Donnerstag. Praktisch seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs hat der schon im Vorjahr durchaus dynamische Anstieg der Erzeugerpreise so richtig an Fahrt aufgenommen. Im Vergleich zum vorigen Mai hat sich das Tempo des Preisanstiegs verdreifacht. Dabei schlagen die im Jahresvergleich verdoppelten Energiepreise allmählich auf alle Branchen des verarbeitenden Gewerbes durch. Selbst die Hersteller von Investitionsgütern verzeichneten zuletzt Preiserhöhungen von durchschnittlich 16,5% zum Vorjahr, bei Verbrauchsgütern waren es im Durchschnitt bereits 25%.

Im Schnitt der ersten fünf Monate ergab sich ein Anstieg der Exportpreise um knapp 20% und im Inlandsabsatz um nahezu 40%, woraus sich im Mittel um 26,5% steigende Erzeugerpreise der Industrie ergaben.

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