Industriepreise
Tempo geht raus
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Im Juni gaben die Industriepreise gegenüber dem Monat Mai leicht, um 0,1% nach. Damit liegen diese laut Zentralamt für Statistik (KSH) nun noch durchschnittlich um 5,1% über Vorjahresniveau. Bei den Exportpreisen hat sich der Anstieg im Vergleich zum Dezember (+11,5%) mit derzeit noch +6% nahezu halbiert. Im Inlandsabsatz vollzog sich ein ähnlich schwungvoller Abwärtstrend der Preisdynamik von +6,1% im Januar auf +3,3% im Juni.
Die Experten begründen den Preisanstieg weiterhin mit der Forint-Schwäche gegenüber dem Euro sowie mit steigenden Herstellungskosten. Letzteres trifft vor allem in der Nahrungsmittelindustrie bzw. für die Hersteller von Konsumgütern zu, wo die Preise im Inland auf Jahresebene um 7% bzw. 5,5% gestiegen sind. Im Exportgeschäft geht der Druck derweil weitgehend von den Energiepreisen (+14,5%) aus.
Über die erste Jahreshälfte hinweg stiegen die Erzeugerpreise der Industrie um durchschnittlich 7,4%, darunter im Inland um 4,5%, im Exportgeschäft aber gleich um 8,8%.
