Lokführer
Streik ab März?
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Dieser wird am 1. März unbefristet aufgenommen, sollte bis dahin keine Einigung mit dem MÁV-Management gelingen. Den Lokführern geht es um eine Kompensation für die Verluste ihrer Realeinkommen im Jahre 2021. Die Staatsbahnen MÁV erklärten die Streikandrohung für unberechtigt und unrechtmäßig. Im vergangenen Jahr wurde eine dreijährige Tarifvereinbarung getroffen, an die sich das Unternehmen halte. Der Lohn der Lokführer sei in den letzten fünf Jahren um gut 60% angehoben wurden, ab 1. Januar wieder um 10%. Der durchschnittliche Monatslohn übertraf 2021 bereits 700.000 Forint, zuzüglich Loyalitätsboni (einmalig 415.000 Forint) und Zuwendungen für die SZÉP-Erholungskarte (300.000 Forint im Jahr). Laut MÁV hielten sich die übrigen Gewerkschaften an die Vereinbarung und schlossen eine Unterstützung des Streiks aus. Die MÁV-Volán-Holding biete allen Beschäftigten sichere Arbeitsplätze, obgleich die Fahrgastzahlen in der Corona-Pandemie drastisch zurückfielen. Wegen der daraus entstehenden Verluste sei es unzeitgemäß und unverantwortlich, einen Streik anzudrohen.
