Künstliche Intelligenz
Strategie von 2020 trägt Früchte
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Zum Projektauftakt beim Verband digitaler Unternehmen (IVSZ) vorige Woche in Budapest bekräftigte der KI-Regierungsbeauftragte, dass die 2020 verabschiedete Strategie für künstliche Intelligenz bereits mehrere greifbare Ergebnisse vorweisen kann und die Regierung weiterhin jede erdenkliche Unterstützung für die Initiative leisten wird.
Rechenzentren und Roboter
László Belényesi, Unterstaatssekretär im Energieministerium und zuständig für die Umsetzung von EU-Entwicklungsprojekten, erklärte, der IVSZ habe im Rahmen des Széchenyi-Plans 1 Mrd. Forint (ca. 2,5 Mio. Euro) an EU-Fördermitteln für die Umsetzung des KI-Kompetenzzentrums erhalten. Das Projekt sei nun angelaufen und werde voraussichtlich im Herbst 2028 abgeschlossen. Unlängst wurden auch die aus der Strategie abgeleiteten Regierungsbeschlüsse veröffentlicht. Palkovics hob insbesondere die Beschlüsse über große Rechenzentren sowie die Herstellung von Robotern hervor.
KI in Geschäftsprozessen
Außerdem sollen digitale Geschäftsprozesse mithilfe künstlicher Intelligenz gefördert werden. Dazu legt die Regierung Förderprogramme für Unternehmen auf. Als Beispiel nannte Palkovics die Einführung eines Rechtsassistenten. Das Zentralamt für Statistik (KSH) richtet einen wirtschaftlichen KI-Assistenten ein, der KMU anhand von Wirtschaftsdaten beraten kann. Laut Belényesi stehen im Rahmen des Programms „Intelligenteres Ungarn“ ca. 160 Mrd. Forint (410 Mio. Euro) für die digitale Transformation von Unternehmen zur Verfügung. Die IKT-Sparte verzeichnete in den letzten Jahren ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 6,5%. Fast 20% der Beschäftigten in Ungarn sind in diesem Bereich tätig. Digitalisierung sei jedoch kein automatischer Vorteil, meinte Krisztina Tajthy, Generalsekretärin des IVSZ. Eine besondere Wertschöpfung erwartet sie im Dienstleistungssektor.
