Gastronomie
Steuererleichterungen begrüßt
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Zoltán Somlyai, Präsident des Hotellerie- und Gaststättenverbandes (MSZÉSZ), betonte, dass die Branche in den letzten Jahren stark belastet wurde. Maßnahmen zur Verringerung des Verwaltungs-, Steuer- und Finanzierungsdrucks seien daher wesentliche Hilfen. Wichtig sei, dass die Unterstützung den Beitrag des Tourismus zum BIP fördere und die wirtschaftliche Bedeutung des Gastgewerbes anerkenne. Der Sektor sei ein wichtiger Arbeitgeber und tragende Säule des Tourismus. Ein berechenbares Umfeld und nachhaltige Regelungen bleiben für die Branche unverzichtbar.
Der Verband der Arbeitgeber im Tourismus und Gastgewerbe (VIMOSZ) begrüßt den Aktionsplan des Wirtschaftsministeriums zur Unterstützung der Gastronomie. Sein Vorsitzender Pál Zoltán Gál verwies darauf, dass die vom Verband geforderte Senkung der Repräsentationsteuer nun umgesetzt wird. Dies führe durch höheren Umsatz zu mehr Steuereinnahmen. Ab dem 1. Februar sinkt der Beitrag zur Tourismusförderung für Restaurants von 4% auf 2%. Diese Maßnahme könnte dazu beitragen, die zuletzt zunehmenden Geschäftsschließungen zu stoppen. Die Ausweitung der Steuerregeln für Servicegebühren auf 20% des Umsatzes kann Unternehmen dabei helfen, Arbeitskosten besser zu bewältigen und Lohnzahlungen zu legalisieren.
Besonders positiv bewertet die Gastgewerbe-Innung (MVI) die Steuerbefreiung für Repräsentationszwecke bis zu einem bestimmten Betrag. Dies kann erfahrungsgemäß eines der wirksamsten Instrumente zur Umsatzförderung sein. Eine günstigere Besteuerung der Ausgaben von Firmen könnte die Nachfrage erheblich steigern, vor allem bei Restaurants in ländlichen Gebieten und auf dem Veranstaltungsmarkt. Der Wirtschaftsverband begrüßt zudem, dass auf Löhne bis zu 20% des Umsatzes, ähnlich wie bei Servicegebühren, keine Einkommensteuer und Sozialabgabe (SzocHo) anfallen. Nur der SV-Beitrag von 18,5% ist zu zahlen.
