Start-ups
Staatliche Förderung trägt Früchte
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Die Veranstaltung in Budapest wurde vom Innovationsministerium und der Nationalen Innovationsagentur organisiert. Beim Tag der offenen Tür der Startup Factory haben wir die Möglichkeit, von anderen Ländern zu lernen und ihnen gleichzeitig zu helfen, indem wir Modelle präsentieren, die in unserem Land erfolgreich implementiert wurden, sagte der Unterstaatssekretär.
Der Staat wolle dabei möglichst nicht direkt in Startups investieren. Internationale Modelle zeigen, dass Länder erfolgreich sind, in denen Marktakteure diese Rolle übernehmen. Zu diesen zählen sog. „Business Angels“, Inkubator-Unternehmen und Risikokapitalgeber, die auf Marktbasis entscheiden, in welche Start-ups sich Investitionen lohnen. Die öffentliche Strategie zielt darauf ab, diese Marktakteure zu unterstützen, damit sie Start-ups effizienter und effektiver fördern und finanzieren können.
Im Rahmen der Startup Factory wählte das Ministerium 2023 nach einer Ausschreibung zehn Inkubator-Unternehmen aus. Diese erhielten 6 Mrd. Forint (zu heutigen Preisen ca. 15 Mio. Euro) an Finanzmitteln mit dem Ziel, nicht nur in Ungarn, sondern auch auf ausländischen Märkten erfolgreich zu sein. Von den 200 im Rahmen des Programms geförderten Start-ups haben 90 weitere Investitionen angezogen, zumeist aus privaten Quellen, und ihr Gesamtumsatz hat mehr als 10 Mrd. Forint erreicht. Heute gibt es in Ungarn zwischen 330 und 500 aktive Start-ups. Sie bilden einen wettbewerbsfähigen Unternehmenssektor, dessen Leistung sich in der Beschäftigung sowie der Fähigkeit zur Wertschöpfung widerspiegelt.
