Tourismus
Sopron vs. Debrecen
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Im Januar verbrachten 836.000 Gäste 2,1 Mio. Übernachtungen in fremden Betten. Wie das Zentralamt für Statistik (KSH) am Mittwoch mitteilte, nahm die Besucherzahl an privaten wie gewerblichen Unterkunftsstätten um 10%, die Zahl der Nächtigungen aber sogar um 11% gegenüber dem Vorjahr zu. Nicht nur die Ausländer waren gegenüber dem ersten Monat des Jahres 2023 reisefreudiger (+12% Übernachtungen), selbst die Einheimischen buchten 9% mehr Nächte.
Beleg steigender Kaufkraft
Die steigende Kaufkraft belegt zudem der Umstand, dass die Hotels sogar 16% mehr Übernachtungen ungarischer Touristen registrieren durften. Regional erzielten die Urlaubsregionen Sopron-Neusiedler See (+27%) und Balaton (+19%) besonders dynamische Zuwächse. Die ausländischen Besucher setzen verstärkt auf private Angebote (+20%), haben die Region Gyula (-30%) aus den Augen verloren, dafür aber den Großraum Debrecen (+33%) neu für sich entdeckt.
Sinkende Bruttoerlöse pro Kopf
Derweil beruhigen sich offenbar auch die Preise: Die gewerblichen Unterkunftsstätten erzielten Bruttoerlöse in Höhe von 34,8 Mrd. Forint und damit nur 8,5% mehr als vor einem Jahr um diese Zeit. Diese Beträge verteilten sich auf eine ungefähr gleiche Anzahl an Hotels und Pensionen (von denen landesweit jeweils knapp 870 Einheiten im Januar geöffnet waren). Um die Gunst der Reisenden buhlten neben kaum mehr als 2.000 professionellen rund 15.300 private Unterkünfte.
