Die MTI-Graphik zeigt die Entwicklung des Bauwesens in diesem Jahrtausend (Veränderung zum Vorjahr in %).

Bauwesen

So darf es weitergehen

Nach der Delle vom August hat der Sektor im September Aufträge im Gesamtvolumen von knapp 870 Mrd. Forint abgearbeitet.

Das ist die zweithöchste Monatszahl aller Zeiten, nach dem Rekord vom vorigen Dezember mit annähernd 895 Mrd. Forint. Das Zentralamt für Statistik (KSH) ermittelte einen Anstieg der Bauproduktion um 17,6% bzw. nach Arbeitstagen bereinigt um 15,2% zum Vorjahr. Der dramatisch schlechte August wurde saisonal korrigiert mit 16,4% mehr Leistung „übertüncht“.

Der Auftragseingang fiel im September jedoch in den einzelnen Gewerken um 4-5% zurück, so dass im Hochbau nun schon 16% am Vorjahresvolumen fehlen. Tiefbaufirmen können sich derweil über einen Auftragsbestand von 175% freuen.

In den ersten neun Monaten ist Ungarns Baubranche insgesamt um 1,7% gewachsen, während die Baupreise in den Gewerken um 4,5-6,5% zunahmen. Das Produktionsvolumen hat nach einer im September vorgenommenen Revision des KSH 5.785 Mrd. Forint erreicht. Das liegt bereits über dem Volumen des Gesamtjahres 2021 und wird den Basiswert aus 2024 mit 7.700 Mrd. Forint selbst dann überflügeln, wenn die Leistung der Baubranche im IV. Quartal nominal stagnieren sollte.

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