Industrieproduktion
Schwarzer Monat für Budapest
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Am Freitag teilte das Zentralamt für Statistik (KSH) nun auch die detaillierten Angaben zur Industrie-Statistik des siebten Monats mit. So sank das Exportvolumen der Automobilindustrie um 1,5%, der Industrie insgesamt um 1,3% zum Vorjahr. Der Inlandsabsatz des verarbeitenden Gewerbes fiel um 1,7%, der Industrie insgesamt sogar um 5,3%. Die Produktion des verarbeitenden Gewerbes hielt sich weitgehend stabil, es wurde aber deutlich weniger Energie als vor einem Jahr erzeugt (-7,2%).
Während die Produktion der Computerbranche um 60% zulegte, wurden in Ungarn im Juli 2% weniger Autos und sogar ein Fünftel weniger Batterien gefertigt. Die Industrieproduktion nahm in drei Regionen zu (am deutlichsten in der Nördlichen Tiefebene, um 12%) und brach in vier Regionen und der Hauptstadt (-11%) ein. Das verarbeitende Gewerbe erhält weiterhin nicht in ausreichender Menge Exportaufträge (-4,5% im Juli), der Auftragsbestand lag am Monatsende um 7,5% niedriger als vor einem Jahr.
In den ersten sieben Monaten sank die Industrieproduktion insgesamt um 3,5%, das Außenvolumen um 1,5%. Gleich elf von dreizehn Branchen des verarbeitenden Gewerbes mussten Einbußen hinnehmen, darunter am stärksten die Batteriezellfertigung (-14%). Beim Flaggschiff Fahrzeugbau ergab sich ein Minus um 3%. Auf der anderen Seite wuchs die Computer- und Elektronikbranche um gut 8%, der Sektor Holz, Papier, Druckerzeugnisse um 3%.
