Tourismus
Revolution half mit
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Knapp 1,7 Mio. Urlauber (+11%) buchten 3,8 Mio. Übernachtungen (+10%), meldete das Zentralamt für Statistik (KSH) am Donnerstag. Saisonal bereinigt nahm die Übernachtungszahl im Vergleich zum Oktober 2024 nur um 7% zu. Private Anbieter zählten sogar 15% Gäste mehr.
In diesem Jahr fiel der Revolutionsfeiertag des 23. Oktober auf einen Donnerstag, was ein langes, viertägiges Wochenende zur Folge hatte (der Freitag wurde an einem Samstag abgearbeitet). Das lud natürlich weit eher zum Reisen ein, als der gleiche Nationalfeiertag im Jahre 2024, als dieses Datum auf einen Mittwoch fiel und den Ungarn somit nur einen arbeitsfreien Tag bescherte.
Von der entfachten Reiselust profitierten praktisch alle Urlaubsregionen, besonders stark aber Budapest und sein nächstes Umland sowie bei Einheimischen auch Győr-Pannonhalma und der Balaton, während sich die ausländischen Gäste wieder auf die Hauptstadt konzentrierten und sich insbesondere in Gyula rarmachten.
Im Zeitraum Januar-Oktober zählte das KSH insgesamt 16,8 Mio. Gäste an touristischen Unterkünften (+7%), darunter 11% mehr Ausländer als vor einem Jahr, und immerhin 3% mehr Ungarn auf Reisen.
