Vogelgrippe

Puten und Gänse betroffen

Das Labor des Nationalen Amtes für Lebensmittelsicherheit (Nébih) hat das Vorhandensein hochpathogener Vogelgrippeviren auf zwei Geflügelfarmen im Komitat Békés bestätigt.

Die betroffenen Bestände werden derzeit gekeult. Die Krankheit wurde in einem Putenmastbetrieb mit 7.600 Tieren in Békésszentandrás und in einem Gänsezuchtbetrieb mit 5.500 Tieren in Orosháza festgestellt. Der Verdacht auf Vogelgrippe entstand auf beiden Betrieben aufgrund erhöhter Sterblichkeit, neurologischer Symptome, Lethargie und verringerter Futter- und Trinkwasseraufnahme. An beiden Standorten wurde der Subtyp H5N1 des Virus nachgewiesen.

Die Behörde hat in Békésszentandrás eine 3-Kilometer-Schutzzone und eine erweiterte Überwachungszone eingerichtet, während in Orosháza eine 3-Kilometer-Schutzzone und eine 10-Kilometer-Überwachungszone in Kraft getreten sind. Die epidemiologischen Untersuchungen und die Tötung der Herden laufen derzeit. Tierhalter wurden dringend aufgefordert, die Seuchenschutzbestimmungen strikt einzuhalten, da die Krankheit auch durch Wildvögel übertragen wird.

4 Antworten auf “Puten und Gänse betroffen

  1. Ich werde nie verstehen, weshalb Tiere vor dem Sterben durch Tötung “geschützt” werden!
    Bei wieviele (oder -wenige) der über 13.000 Tieren, die jetzt erschlagen werden, wurde das ominöse Virus denn überhaupt gefunden? Und wievielen (oder -wenigen) droht durch die Krankheit überhaupt der Tod?
    Das erinnert mich doch sehr an die Plandemie-Zeit, als die Coroschisten alte Menschen (wie z.B. meine Mutter) durch Kontaktsperre zu Tode “geschützt” haben statt deren psychisches und physisches Immunsystem zu stärken. Im Falle der Geflügelmast sollte man sich vielleicht mal darüber Gedanken machen, ob die Haltungsbedingungen nicht einfach die körpereigenen Abwehrkräfte zu sehr schwächen.

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    1. Das wird ja in vielen Ländern so gehandhabt.
      Wer soll denn die Untersuchung durchführen bei Höfen mit sehr vielen Tieren. Es gibt welche mit 800 Tieren und mehr.
      Die müssen einzeln eingefangen, Blut entnommen, das Blut in Laboren untersucht und die Tiere separiert werden. Wer hat soviel Platz und wer soll das bezahlen?
      Ich kann mir nicht vorstellen wie das anders durchgeführt werden könnte als alle zu keulen, so bitter das auch ist.

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