Fotos: MTI/ Tamás Kovács

Bäderverband

Preiserhöhungen unumgänglich

Das Jahresende war für die Bäder besonders gut. Die verlängerten Schulferien führten zu einem hohen Gästeaufkommen.

Doch nun sind die Besucherzahlen drastisch zurückgegangen, erklärte Zoltán Balogh, Generalsekretär des Ungarischen Bäderverbandes. Darüber hinaus müssen die Bäder mit höheren Energiepreisen rechnen. Das neue Stromjahr hat am 1. Januar begonnen, das Gaslieferjahr im Oktober; somit kann sich praktisch kein Bad mehr den Preiserhöhungen entziehen. Die Bäder müssen mittlerweile mit dem Vier- bis Fünffachen des Strompreises und dem Zehnfachen des Gaspreises rechnen. Es gibt auch Beispiele für monatliche Gasrechnungen, die von 3 Mio. auf 40 Mio. Forint ansteigen. Neben den Energiepreisen sind die Kosten für die Zulieferer gestiegen, zudem haben sich die Preise für Chemikalien zur Wasseraufbereitung vervielfacht. Die Betriebskosten schnellten um 50% in die Höhe.

Bereits im vergangenen Jahr erhöhten die Bäder die Eintrittspreise um 20-25%. Bis Februar werden die Preise nochmals um 10-15% angehoben. Dies sei jedoch lediglich zur Drosselung der Verluste ausreichend. Deshalb werden wohl einige Bäder schließen müssen. Andere haben kostensparende Maßnahmen wie verkürzte Öffnungszeiten, weniger Dienstleistungen und eingeschränkter Sauna-Betrieb ergriffen.

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