Wohnungsmarkt

Preise steigen weiter

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Wohnungspreise im Juni landesweit um 1,3% und im Jahresvergleich um 14%.

In Budapest stagnierte der Preisanstieg im Monatsvergleich, während der Anstieg im Jahresvergleich 19,4% betrug, informierte das Fachportal ingatlan.com am Dienstag. Der größte monatliche Preisanstieg war im Juni in der Südlichen Tiefebene, einschließlich Szeged, zu verzeichnen, wo die Wohnungspreise um 3,1% stiegen. Die Nördliche Tiefebene, zu der auch Debrecen gehört, verzeichnete einen monatlichen Anstieg von 2%, Nordungarn einen monatlichen Anstieg von 1,8%. Auf Jahresbasis kletterten die Wohnungspreise in der Südlichen Tiefebene um 16,5% und in der Nördlichen Tiefebene um 15,4% und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich der Motor des Wohnungsmarktes in die Provinz verlagert hat. Die Nachfrage in der Tiefebene und in den östlichen Regionen wird durch eine bedeutende industrielle Entwicklung und ein günstigeres Preisniveau angeheizt. In Budapest hingegen ebbte die Nachfragewelle, die vor allem von Anlegern angeheizt wurde, gegen Ende des I. Halbjahres ab, so dass der Wohnungsboom in der Hauptstadt vorerst ein Ende fand. Das Wohnungskreditprogramm „Otthon Start“, das im September anlaufen soll, könnte jedoch den Wohnungsmarkt in Budapest wieder ankurbeln; allerdings wird der Markt dann von Eigennutzern bestimmt werden.

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