Gebrauchtwagen
Positive Effekte der Lockerungen
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Basierend auf den Daten von DataHouse wurden im Juli knapp 11.600 Gebrauchtwagen eingeführt. Im Juni wurde sogar ein Rekord von 12.000 importierten Gebrauchtwagen registriert. In den vorangegangenen Monaten waren es im Schnitt jeweils 10.000 Fahrzeuge. Laut Bertalan Halász vom Fachportal JóAutók.hu zeichnet sich damit der Beginn eines neuen Trends ab. Vorerst sei zwar ungewiss, welche neuerlichen Beschränkungen die für Herbst erwartete vierte Corona-Welle mit sich bringt, doch bis dahin erstarken die Privatimporte. Sollte es im Herbst keine deutlichen Beschränkungen geben, rechnet Halász damit, dass nach 2020 in diesem Jahr erneut gut 130.000 Gebrauchtwagen importiert werden.
In den ersten sieben Monaten waren es knapp 74.500 Einheiten – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 3,5%. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich allerdings die Neuwagenkäufe um 11,5% auf 75.500 Autos. Auch dies sei Halász zufolge ein positiver Trend, der dazu beitrage, dass der Autofuhrpark (mit durchschnittlich 14,7 Jahren) langsamer altert. Knapp zwei Drittel der importierten Gebrauchtwagen sind mindestens 10 Jahre alt.
