Private Finanzen

Nur 12% mit stabilen Rücklagen

Ein Gutteil der Ungarn zwischen 30 und 60 Jahren fühlt seine materielle Lage ausgesprochen sicher.

Wie aus der aktuellen Quartalsumfrage der K&H-Gruppe hervorgeht, schätzen ähnlich wie in den vorherigen Befragungen 28% ihre Lage sehr positiv ein. Erstaunlich erscheint nur, dass die Stimmung in Budapest kippte, auf dem Lande aber markant besser wurde. In der Hauptstadt schätzen nur noch 21% die eigene Finanzlage positiv ein, 20% sehen derweil schwarz für ihre Zukunft (im Vergleich zu 16% landesweit). Die K&H-Analysten vermuten im Hintergrund dieser Erscheinung die deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten in Budapest, die trotz höherer Bezüge die Menschen verunsichern. Diese Einschätzung trifft jedoch nicht für Akademiker zu, wo 35% Optimisten nur 7% Pessimisten gegenüberstehen.

Laut dieser K&H-Erhebung leiden 10% der Haushalte ständig bzw. hin und wieder Not, weitere 16% kommen gerade so mit ihrem Einkommen hin. Ein Viertel der Befragten mit durchschnittlich 590.000 Forint an verfügbarem Einkommen im Monat lebt zwar sorgenfrei, aber ohne größere Ersparnisse. Ein gutes Drittel verfügt über durchschnittlich 675.000 Forint und spart von Fall zu Fall. Die „oberen“ 12% verwiesen laut Umfrage auf durchschnittlich 710.000 Forint netto im Monat, von welchem Einkommen sie regelmäßig Geld auf die hohe Kante legen.

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