Wasserwirtschaft
Noch 1.000 Dörfer fehlen
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Anlässlich der Übergabe des Projekts für Abwasserentsorgung- und -aufbereitung für die Region um Gelse, mit Kosten von gut 7,6 Mrd. Forint, sprach Staatssekretär Zsolt V. Németh über die kontinuierliche Modernisierung der Wasserversorgung. Mittlerweile haben 95% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser, 83,5% sind an das Abwassernetz angeschlossen. Dennoch bleibt viel zu tun, denn die Zahl der kleineren Gemeinden ohne Abwassersystem liegt noch immer bei knapp 1.000. Die jetzige Investition betrifft rund 1.200 Haushalte und mehr als 3.500 Menschen in den acht Gemeinden Gelse, Alsórajk, Felsőrajk, Kerecseny, Kilimán, Orosztony, Pölöskefő und Pötréte. Die Investition dient nicht nur dem heutigen Komfort, sondern auch der Zukunftssicherung und stellt für die Anwohner einen Fortschritt in Bezug auf Lebensqualität, Gesundheit und Umweltschutz dar. Die Beliebtheit der Dörfer zeige sich darin, dass immer mehr junge Menschen aufs Land ziehen.
Richárd Kendli, Geschäftsführer der Wasserwerke Süd-Zala, erklärte, dass nun 85 der 107 Siedlungen im Versorgungsgebiet über ein Abwassersystem verfügen; die Anzahl der Kläranlagen ist auf 26 gestiegen. Tamás Kovács, CEO des Bauunternehmens Szabadics Zrt., erläuterte, dass die Bauarbeiten 2022 begannen. Dabei wurden 23 km Hauptleitungen und über 30 km Druckleitungen verlegt sowie eine neue Kläranlage in Gelse errichtet.
