Universität Pécs

Nationales Labor für Erneuerbare Energien

Ungarn kommt bei der Umsetzung seiner energie- und klimapolitischen Ziele deutlich schneller voran als zugesagt.

Die Ziele für 2030 könnten somit bis 2024 und für 2050 bis zum Ende des Jahrzehnts erreicht werden, erklärte Technologie- und Industrieminister László Palkovics bei der Eröffnung des Nationalen Labors für Erneuerbare Energien (MENL) an der Universität Pécs (PTE) am Freitag. Der Anteil der in Ungarn erzeugten erneuerbaren Energien nimmt stetig zu, bei der Erzeugung von Kernenergie sind erhebliche Fortschritte zu erwarten und gleichzeitig werden mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Rolle des Wasserstoffs als alternativer Brennstoff und Energieträger zu stärken. In Zukunft sollte der Schwerpunkt verstärkt auf die Entwicklung der Netze, erhöhte Speicherkapazitäten und den Einsatz innovativer Technologien gelegt werden.

2022 wurde ein Konsortium unter der Leitung der PTE gebildet, an dem neun Universitäten und Forschungszentren beteiligt sind. Diese gründeten um das MENL, das im Rahmen des Instruments für Konjunkturbelebung und Resilienz (RRF) 6,3 Mrd. Forint an EU-Zuschüssen erhielt. Das Labor wird sich primär auf Wasserstofftechnologien, Kohlenstoffabscheidung und -speicherung konzentrieren.

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