Außenhandel
Mehr Waren billiger eingekauft
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Das Ausfuhrvolumen nahm zwar nur um bescheidene 0,7%, das Wertvolumen aber immerhin um 1,5% (in Euro) bzw. sogar um 5,5% (in Forint) zu, informierte das Zentralamt für Statistik (KSH) am Mittwoch. Die Einfuhrseite zeigte eine stärkere Dynamik, mit +3,7% des Gütervolumens und +7% in der Forint-Parität. Während die einheimische Währung gegenüber den Hauptdevisen Euro (-4%) und US-Dollar (-3%) über die sechs Monate betrachtet nachgab, verbesserten sich die Tauschverhältnisse um 1,5%, weil die Exportpreise in Forint ausgedrückt mit +4,5% deutlicher zulegten als die Importpreise.
Im aktuell vorgestellten Monat Juni ergab sich in den Tauschverhältnissen gar ein Plus von rund 5,5%, da die Importpreise nun um 2,5% zurückfielen. Das ist umso erfreulicher, weil der Forint zur gleichen Zeit um nahezu 5% gegen den Dollar erstarkte. Das Ausfuhrvolumen stagnierte auf hohem Niveau (12,3 Mrd. Euro), die Einfuhren nahmen derweil um kräftige 6% zu. Damit fiel der monatliche Handelsüberschuss knapp unter 1 Mrd. Euro zurück, der zur Jahresmitte kumuliert bei 6,8 Mrd. Euro angelangt ist und den Basiswert um 960 Mio. Euro verfehlt. In Forint ausgedrückt ist der Handelssaldo relativ weniger intensiv, um 285 Mrd. Forint eingebrochen, und weist immer noch ein stolzes Plus von 2.750 Mrd. Forint aus, bei Gesamtausfuhren im Wertvolumen von 30.115 Mrd. Forint.
