Agrarpreise
Mais und Honig teurer, Schweine billiger
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Im November nahm der Anstieg der Agrarerzeugerpreise nach drei Monaten wieder an Fahrt auf. Wie das Zentralamt für Statistik(KSH) am Montag mitteilte, lagen die Aufkaufpreise in dem Sektor um 7,2% über Vorjahresniveau. Allerdings ergab sich dieser Zuwachs im Ergebnis eines noch heftigeren Preisanstiegs um 15,5% im Segment der Pflanzenzucht, wohingegen die Tieraufzuchtsparte rückläufige Preise (-6,5%) verzeichnete. Im November kosteten Pflanzen für industrielle Zwecke nahezu ein Viertel mehr, als vor einem Jahr, Mais lag sogar noch darüber, Getreide wurde um ein Fünftel teurer. Während Obst ein Siebtel mehr kostet, stagnieren die Gemüsepreise, Kartoffeln wiederum sind ein Viertel preiswerter zu haben. In der Tieraufzucht wurden Rinder und Schafe zweistellig teurer, Schweine umgekehrt deutlich billiger. Honig kostete bald ein Viertel mehr, als noch im November 2019, Eier wurden derweil für ein Zehntel weniger abgegeben.
