Außenhandel
Lohnende Tauschverhältnisse
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Das Zentralamt für Statistik (KSH) meldete am Mittwoch einen Handelsüberschuss für den neunten Monat in Höhe von 590 Mio. Euro. Das Ausfuhrvolumen nahm nur minimal, in Euro ausgedrückt aber dank deutlich verbesserter Tauschverhältnisse doch wieder um 5% (auf 13,1 Mrd. Euro) zu. Der immer noch positive Saldo schrumpfte um ein Drittel, weil die Importe nach dem Volumen um 8,5% und im Euro-Wert immerhin um knapp 8% zunahmen. Im Monatsvergleich öffnete sich die Import-Export-Schere um sechs Punkte, seit Jahresbeginn sind die Einfuhren um 2% gestiegen, während die Exportseite nach dem Volumen stagniert. Obendrein stehen hinter dem unverändert hohen Exportniveau immer weniger Fahrzeuge, Maschinen und verarbeitete Produkte, sondern immer mehr Energieträger und Nahrungsmittel.
Im Zeitraum Januar-September summierten sich die Gesamtausfuhren auf 110,4 Mrd. Euro (+1,6%), die Einfuhren auf 102,6 Mrd. Euro (+1%). Der Saldo legte gegenüber dem Vorjahr nochmals um ein Zehntel auf 7,8 Mrd. Euro zu. Über die neun Monate betrachtet notierte der Forint gegenüber dem Euro um 2,5% schwächer und hielt das Niveau zum US-Dollar. Die Tauschverhältnisse verbesserten sich um mehr als 2,5%, so dass die Exporteure bei einem stagnierenden Volumen um gut 4% auf 44.340 Mrd. Forint gesteigerte Erlöse verzeichnen konnten. Auf der Importseite führte das um 2% erhöhte Volumen unterdessen zu einem Zuwachs um 3,5% auf 41.210 Mrd. Forint. Der Saldo verbesserte sich gegenüber dem Zeitraum Januar-September 2024 um 355 Mrd. Forint.
