Gastgewerbe in Not
Konkrete Vorschläge
Der Aktionsplan soll die Liquiditätslage der Branche verbessern sowie gleichzeitig die Arbeit in diesem Sektor attraktiver erscheinen lassen und die Schattenwirtschaft zurückdrängen. Die Unternehmen dürfen bis zu 1% ihrer Umsatzerlöse (max. 100 Mio. Forint im Jahr) steuerfrei für Repräsentationszwecke aufwenden, die Tourismusabgabe wird auf 2% halbiert.
Die sog. Servicegebühr wird auf 20% der Umsätze ausgeweitet, um mehr Einkommen unter allen Mitarbeitern der Gastbetriebe zu generieren. Auf die max. 15%, die der Gast auf Leistungen zahlt, fällt keine Einkommensteuer und keine Sozialabgabe (SzocHo) an, lediglich der SV-Beitrag (18,5%).
Die vergünstigten Kisfaludy-Kredite werden auf 5+5 Mio. Forint aufgestockt, wobei die Hälfte der investierten Summe als Zuschuss gewährt wird. Schließlich gibt das Fachressort den Unternehmen einen „Kisokos“-Ratgeber an die Hand, um sich im Dschungel der Rechtsnormen besser zurechtzufinden. Und für 2027 wird im Zeichen des Bürokratieabbaus in Aussicht gestellt, die Branche komplett von Papierkram zu befreien.
