Lohnverhandlungen
Kommt eine Nachbesserung?
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Diese Anhebung außer der Reihe sei notwendig, um das Niveau der Reallöhne zu halten, erläuterte die Vorsitzende der Liga-Gewerkschaft. Melinda Mészáros sagte dem Info-Radio, vor einer Woche hätten sich die Sozialpartner zu ersten Lohnverhandlungen getroffen. Das geschah im Einklang mit der Abmachung bezüglich des Mindestlohns für 2023, diese nachzubessern, sofern die mittlere Jahresinflation 18% übersteigt. Notenbank und Wirtschaftsforscher setzen diesen Wert aktuell auf 16,5-18,5% an.
Die Gewerkschaften heben heraus, dass die Lebenshaltungskosten für Personen mit niedrigen Einkünften deutlich über diesen Durchschnittszahlen steigen. Es zeichne sich eindeutig ab, dass die Gewinne der Unternehmen schneller steigen, als die Löhne. Bei der Kaufkraft des Mindestlohns liegt heute in der EU nur noch Bulgarien hinter Ungarn. Mészáros merkte an, bei den Gesprächen der Sozialpartner wolle die Arbeitgeberseite die Wirtschaftszahlen für das I. Halbjahr abwarten.
