Wohnungsmarkt
Käufer warten lieber ab
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Demgegenüber schrumpfte die Nachfrage nach Bestandsimmobilien im Vergleich zum Vorjahr deutlich, geht aus einer Mitteilung des Fachportals ingatlan.com vom Mittwoch hervor. Das Interesse an Bestandsimmobilien sank im Jahresvergleich um 20%, während die Nachfrage nach Neubauten auf den höchsten Stand seit drei Jahren stieg. All dies weise darauf hin, dass viele Käufer darauf warten, dass neue Wohnungen mit einem Preis von max. 1,5 Mio. Forint pro Quadratmeter auf den Markt kommen.
Die Zahl der in der ersten Januarhälfte veröffentlichten Wohnungsangebote erreichte mit 4.600 einen Fünfjahreshöchststand, wobei es regional deutliche Unterschiede gab. Das Angebot stieg im Komitat Csongrád-Csanád um 48%, in Győr-Moson-Sopron um 25%, in Békés um 21% und in Komárom-Esztergom um 16%. In Budapest war ein Anstieg von 24% zu verzeichnen, während in den Komitaten Somogy, Veszprém und Heves ein Rückgang von 27-39% registriert wurde.
Die zu Jahresbeginn beobachtete Dualität könnte sich bis zum Jahresende fortsetzen, da sich der Fokus des Wohnungsmarktes möglicherweise dauerhaft von Bestandsimmobilien hin zu Neubauten verlagert. Dies könnte zu einem größeren Angebot an älteren Wohnungen und Häusern und einer Verlangsamung des zuvor beobachteten rasanten Preisanstiegs führen.
